Druckansicht - Freitag 3. September 2010
teilen macht stark
Aktion Familienfasttag 2009 gibt benachteiligten Müttern in Asien und Lateinamerika die Kraft, ihre Probleme selbst zu meistern und die Lebenssituation der ganzen Familie nachhaltig zu verbessern - Katholische Frauenbewegung lädt zum Teilen mit benachteiligten Menschen ein


Unter dem Motto "Teilen macht stark" führt die Katholische Frauenbewegung in der vorösterlichen Fastenzeit wieder ihre traditionsreiche Aktion Familienfasttag durch. Als Zeichen der Solidarität soll für Frauenförderungsprojekte in Asien und Lateinamerika gespendet werden. Die kfb lädt die Bevölkerung zum Teilen mit benachteiligten Menschen ein, wie z. B. mit Najima, einer jungen Mutter in Indien. Auf tausenden Plakaten in ganz Österreich bittet Najima um Spenden. Denn die im Gangesdelta lebende junge Mutter braucht dringend Unterstützung, um ihrem Kind sauberes Wasser, ausgewogene Ernährung, Bildung und Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Gesammelt wird bei Gottesdiensten oder Fastensuppenessen. Spenden können aber auch direkt auf PSK 1.250.000 eingezahlt oder online über www. meinespende.at überwiesen werden. Erlagscheine liegen in allen Postämtern auf.

Die Aktion Familienfasttag wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet. Als Zeichen der Verbundenheit mit hungernden Menschen wurde nur eine Suppe oder eine einfache Speise gegessen und das dadurch ersparte Geld für Hilfsprojekte gespendet. Heute stillt die Katholische Frauenbewegung mit dieser ersten österreichischen Initiative zur frauenspezifischen Entwicklungszusammenarbeit den Hunger nach Gerechtigkeit.

Kampf gegen Säuglingssterblichkeit und häusliche Gewalt
So unterstützt die Aktion Familienfasttag 2009 Gesundheitsvorsorge und Bildungsangebote  für Mütter und Kinder in Indien, um die Zahl der Todesfälle bei Geburten zu senken, bessere Hygienemaßnahmen bekannt zu machen und dadurch Infektionsrisiken zu verringern. Sie fördert ein ökologisches und soziales Wiederaufbauprogramm auf den Philippinen, damit sich die Opfer eines Taifuns unter Beachtung von Naturschutz und Regeneration der Umwelt selbst einen sicheren Lebensunterhalt schaffen können. In Nicaragua stärkt sie Frauen bei deren Kampf gegen häusliche Gewalt und finanziert Initiativen zur Durchsetzung von  Rechten und zur Förderung einer Kultur des Friedens. Insgesamt sollen wieder Projekte im Ausmaß von zwei Millionen Euro finanziert werden.

Start am Aschermittwoch
Die Aktion Familienfasttag beginnt am Aschermittwoch, 25.Februar 2009 mit öffentlichen Fastensuppenessen in den Diözesen Feldkirch und Innsbruck. Traditionell wird der zweite Freitag in der Fastenzeit, der Quatemberfreitag, 6. März 2009, als Familienfasttag begangen. An diesem Tag gibt es als Zeichen der Verbundenheit mit benachteiligten Menschen in vielen Familien nur eine Suppe oder eine einfache Speise. In den meisten Pfarren wird am darauf folgenden Sonntag, 8.März 2009, bei den Gottesdiensten für die Aktion Familienfasttag gesammelt. In vielen Pfarren sparen die Leute während der gesamten Fastenzeit in eigenen Würfeln Geld für die Aktion Familienfasttag.

Fastensuppe gibt Frauen Kraft
Ein Markenzeichen der Aktion Familienfasttag sind die Fastensuppenessen in den Pfarren. kfb-Frauen bieten dabei gegen eine Spende köstliche Suppen an. Immer häufiger gestalten aber auch österreichische SpitzenköchInnen , wie. z. B. Johanna Maier, Reinhard Lässer oder der Stanglwirt in Going, Benefizveranstaltungen zugunsten dieser Initiative. Sie spenden auch Rezepte, die als kleines Dankeschön an die UnterstützerInnen der Aktion Familienfasttag in Form von Rezeptkarten verteilt werden.

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Jahresbericht 2008

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(Kurzfassung)



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Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt sich im Arbeitsjahr 2009/10 mit einem verantwortlichen Lebensstil auseinander und motiviert Frauen zur Zukunftsgestaltung. 



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