Gewalt gegen Frauen international bekämpfen
Das Problem der Gewalt gegen Frauen sollte in der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mehr beachtet werden. Dafür tritt die Katholische Frauenbewegung Österreichs ein. Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März 2010 fordert die kfbö die Verantwortlichen der österreichischen Entwicklungspolitik auf, mehr Projekte zur Beseitigung der Gewalt an Frauen zu unterstützen. „Der Aufbau von Hilfseinrichtungen aber auch die Finanzierung von bewusstseinsbildenden Kampagnen in den armen Ländern des Südens ist dringend notwendig“, betonte Melitta Toth, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in der Erzdiözese Wien und in der kfbö-Geschäftsführung für die Aktion Familienfasttag zuständig, bei einem Pressegespräch am 4. März 2010 in Wien.
„Gewalt gegen Frauen ist ein globales Problem. Weltweit sterben mehr Frauen an den Folgen von Misshandlungen als an Krebs. Deshalb unterstützt die Katholische Frauenbewegung Österreichs auch mit Mitteln aus ihrer Aktion Familienfasttag Projektpartnerinnen in Asien und Lateinamerika bei deren Kampf gegen Gewalt. Dabei geht es einerseits hauptsächlich um die Bekämpfung von häuslicher Gewalt, andererseits aber auch, wie z.B. in Kolumbien, um den gewaltfreien Widerstand gegen Krieg oder bewaffnete Auseinandersetzungen“, berichtete Melitta Toth.
Hilfe aus Österreich für Friedensaktivistinnen |
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Marly Mier Rinaldy übte bei dem Pressegespräch auch Kritik an der derzeitigen Regierung, die abgelöst werden sollte. Kolumbien brauche eine Regierung, „ die das Wohl des Volkes und nicht nur einiger Familien“ anstrebe. Es müssten Arbeitsplätze geschaffen und nicht so viel in Waffen investiert werden. Außerdem sollte der Dialog mit den Gemeinden gesucht werden, meinte die OFP-Mitarbeiterin.






