Der Familienfasttag zählt zu den ältesten und erfolgreichsten entwicklungspolitischen Initiativen in Österreich. Seit 1958 ruft dazu die Katholische Frauenbewegung alljährlich am zweiten Freitag in der vorösterlichen Fastenzeit, dem Quatemberfreitag, auf. Das Bewußtsein in e i n e r Welt zu leben, in der die Lebenschancen und Güter
- zwischen Nord und Süd
- zwischen arm und reich
- zwischen Frauen und Männern
höchst ungerecht verteilt sind, erfordert von uns als ChristInnen eine Haltung des Teilens.
Die ursprüngliche Idee, am
Familienfasttag nur eine einfache Mahlzeit zuzubereiten und das dadurch Ersparte als symbolischen Akt des Teilens für die Entwicklungs-arbeit zur Verfügung zu stellen, hat sich erweitert zu einem umfassenden TEILEN von
- Lebenserfahrung
- kultureller Vielfalt
- den Gütern dieser Erde
- finanziellen Mitteln ...
Diese Haltung des Teilens bei der Aktion Familienfasttag wird sichtbar
- in der Gestaltung von Gottesdiensten
- durch Aktionen, wie Suppensonntag,
- Informationsständen u.a.m.
- und drückt sich konkret in einem finanziellen Beitrag aus.