Die Katholische Frauenbewegung Österreichs lädt in der vorösterlichen Fastenzeit die Bevölkerung zum Teilen mit benachteiligten Menschen in der "Dritten Welt" ein.
Im Rahmen der Aktion Familienfasttag wird als Zeichen der Solidarität mit jenen, die keinen Platz in der Wohlstandsgesellschaft haben, ein persönlicher Verzicht geleistet. Das beim Fasten ersparte Geld wird als symbolischer Akt des Teilens für Frauenförderungsprojekte in Asien und Lateinamerika zur Verfügung gestellt.
Ein in fruchtbaren Boden gelegter Erdapfel bringt viele Erdäpfel hervor. Genauso ist es mit Ihrem Solidaritätsbeitrag zur Aktion Familienfasttag. Er wird zum Samen für reiche Ernte, zum Impuls für ein besseres Leben. Denn mit Ihrem Geld werden Bildung, Erwerbstätigkeit, Eigenständigkeit ermöglicht, sodass Frauen ihre Probleme selbst meistern, gesellschaftliche Ausgrenzung überwinden und für sich und ihre Familie eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation bewirken können.
Die Aktion Familienfasttag wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt eingeführt. Nun will sie den Hunger nach Gerechtigkeit stillen. So will sie heuer zum Solidaritätsfasten gegen Ausgrenzung motivieren. Ihre Bereitschaft zum Teilen hilft Frauen Ausgrenzung zu überwinden!
Beteiligen Sie sich bitte an dieser Aktion in Ihrer Pfarre oder überweisen Sie direkt auf
PSK 1,250.000
Erlagscheine liegen in allen Postämtern auf, oder benutzen Sie "www.meinespende.at".
F.d.R: Eleonore Bayer - Pressereferentin der kfbö
Tel: 0664 321 89 36
E-Mail: eleonore.bayer@kfb.at
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Meditativen Betrachtung des Plakates für die
Aktion Familienfasttag 2004
Ein Erdäpfel.
Er wird für mich zur Nahrung, weil Menschen mit mir geteilt haben. Von diesem Erdäpfel, der vor mir liegt, spannt sich ein unsichtbares Netz: zu jenen Menschen in anderen Erdteilen, die diese Pflanze entdeckt und kultiviert haben, zu jenen, die diesen einen Erdäpfel angebaut, geerntet, verkauft haben, zu jenen, die mich gelehrt haben ihn zuzubereiten und zu jenen, die alles dafür zur Verfügung gestellt haben.
In jedem Nahrungsmittel, das ich esse, steckt das Wissen, die Zeit und Arbeit vieler Menschen.
Ich lebe, weil es Menschen gibt, die mit mir teilen.
Viele Erdäpfel.
Damit aus einem Erdäpfel viele werden, damit Wachstum und Veränderung möglich wird, muss ich ihn loslassen, ihn aus der Hand geben, der Erde anvertrauen. Auf Sonne hoffen, wenn notwendig das Gießen nicht vergessen, mich von den Erdäpfelkäfern nicht entmutigen lassen und wissen, wann es Zeit ist zu ernten.
Teilen ist Wagnis und Chance. Was ich weggebe kann verloren sein - oder wachsen. Um Wachstum und Entwicklung zu ermöglichen, braucht es eine gute Balance von achtsamer Sorge und vertrauensvollem Geschehen-lassen.
Was ich alleine esse macht mich satt, was wir teilen nährt uns.
Doris Gabriel,
frauenspezifische geistliche Begleiterin