Sunday 26. May 2013

teilen macht mehr daraus

 

Mit Bohnen kann man den Hunger stillen. In vielen Ländern sind diese Hülsenfrüchte deshalb das wichtigste Nahrungsmittel der armen Leute. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs lädt Sie zum Teilen mit diesen benachteiligten Menschen ein.

 

Leisten Sie im Rahmen der Aktion Familienfasttag als Zeichen der Solidarität einen persönlichen Verzicht, indem Sie, so wie die Armen, z.B. statt eines reichhaltigen Mahls nur eine Bohnensuppe essen. Stellen Sie das dabei ersparte Geld der Katholischen Frauenbewegung zur Finanzierung von Frauenförderungsprojekten in Asien und Lateinamerika zur Verfügung.

 

Ihr Solidaritätsbeitrag ermöglicht Frauen Bildung, Einkommen, Eigenständigkeit, sodass sie nicht mehr um Essen betteln müssen, sondern selbst und in Gemeinschaft mit anderen Frauen Gemüse anbauen und vermarkten.

 

Die Aktion Familienfasttag wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet. Heute stillt sie den Hunger nach Gerechtigkeit. 2005 sollen Projekte im Ausmaß von zwei Millionen Euro unterstützt werden, um Frauen Existenzsicherung und Menschenwürde zu ermöglichen.

 

Ihre Bereitschaft zum Teilen stillt den Hunger nach Gerechtigkeit!

Beteiligen Sie sich bitte an dieser Aktion in Ihrer Pfarre oder überweisen Sie direkt auf

PSK 1,250.000

Erlagscheine liegen in allen Postämtern auf, oder benutzen Sie "www.meinespende.at".

F.d.R: Eleonore Bayer - Pressereferentin der kfbö
Tel: 0664 321 89 36
E-mail: eleonore.bayer@kfb.at

 

 

Wunderbares in Bohnen entdecken
Meditative Betrachtung des Plakates für die Aktion Familienfasttag 2005

 

"Nicht die Bohne!" Das sagen manche, wenn sie ausdrücken wollen, dass sie etwas oder jemand überhaupt nicht interessiert: nicht einmal soviel wie eine kleine Bohne. So eine Bohnenschote wirkt ja tatsächlich nicht besonders ansehnlich oder anziehend oder gar spannend. Eine einfache grüne Schote eben. Nichts weiter.

Die vielen kleinen roten Bohnen sind da schon interessanter. Die reizen zum Hingreifen, die springen ins Auge. Vielleicht kann man mit ihnen spielen? Ob sie gut schmecken?

Bohnen sind nahrhaft. Für zigtausend Menschen auf dieser Welt sind sie ein Grundnahrungsmittel. Bohnen waren bei uns und sind weltweit ein typisches Essen von armen Leuten. Vielleicht wurden sie auch deswegen zu einem Wort für "uninteressant" ­ zu ärmlich, zu simpel, zu wenig Glanz und Glitter.
Wer sich für andere interessiert, zu ihnen geht und sich auf sie einlässt, kann entdecken, dass hinter dem, was nach außen hin allzu normal, einfach und vielleicht armselig aussieht, konkrete Menschen stecken: Gesichter und Geschichten mit ihren dunklen Flecken, aber auch ihren farbig leuchtenden Stellen.

Nicht bloß das ist wertvoll, was exquisit, selten oder außergewöhnlich ist. Im Alltäglichen lässt sich Wunderbares entdecken und in jedem Menschen Göttliches. Wo durch Teilen mehr draus wird ­ aus zunächst unscheinbaren Begegnungen, aus bislang uninteressanten Schicksalen, aus einer einfachen Bohnenschote ­ dort wächst Lebendigkeit, kommt Farbe ins Leben und werden wir füreinander Nahrung. Nichts weniger.

 

Dr.in Veronika Prüller-Jagenteufel,
Theologin, Chefredakteurin der Fachzeitschrift "Diakonia"

 


Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
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