Kolumbianische kfb-Partnerorganisation mit Schweizer Paul Grüninger Preis 2011 ausgezeichnet
Am 11. November 2011, erhalten Yolanda Becerra Vega und Sandra Guttierrez Torres in St. Gallen stellvertretend für ihre kolumbianische Organización Femenina Popular (OFP) den mit 50.000 Schweizer Franken dotierten Paul Grüninger Preis 2011 überreicht. Am Montag, 14. November 2011, erzählen die beiden mutigen Frauen ab 10.00 Uhr bei einem Pressefrühstück im Weltcafé, Schwarzspanierstraße 15, 1090 Wien von ihrer Arbeit in Kolumbien und stehen anschließend für Interviews zur Verfügung.
Besonderer Mut und besondere Menschlichkeit sind Voraussetzung für die Verleihung des nach einem Schweizer Flüchtlingsretter benannten Paul Grüninger Preises. Beides kennzeichnet die OFP: Sie bietet Zufluchtsorte für Frauen, die im kolumbianischen Bürgerkrieg vor Gewaltverbrechen fliehen. Für ihren Einsatz werden OFP-Aktivistinnen selbst bedroht, vertrieben und sogar ermordet. Dennoch engagieren sich an die 3.000 Frauen in Barrancabermeja und anderen Städten in der Sozial- und Menschenrechtsarbeit der OFP. Seit vielen Jahren unterstützt die Katholische Frauenbewegung Österreichs aus ihrer Aktion Familienfasttag die Arbeit der OFP in Kolumbien.
Innerfamiliäre und sexuelle Gewalt an Frauen in Kolumbien
Für Interviews zur Verfügung steht außerdem die kolumbianische Aktivistin Elizabeth Sepúlveda von der Frauenrechtsorganisation „Vamos Mujer“, die ebenfalls von der kfb unterstützt wird. Vamos Mujer legt den Schwerpunkt auf den Schutz von Frauen vor der in Kolumbien allgegenwärtigen innerfamiliären und sexuellen Gewalt. Sie erreicht das durch Besserung der wirtschaftlichen Lebensbedingungen von Frauen, durch politische Partizipation und Bewusstseinsbildung.
Einladung
zum Pressefrühstück mit den kolumbianischen Frauenrechtsaktivistinnen
Yolanda Becerra Vega und Sandra Guttierrez Torres (OFP) sowie
Elizabeth Sepúlveda (Vamos Mujer)
am Montag, 14. November 2011, 10.00 Uhr im
Weltcafé, Schwarzspanierstraße 15, 1090 Wien