Monday 24. June 2019

Change for the Planet – Care for the People

[Wien, 1.7.2015. HP] Die CIDSE, der Weltdachverband der katholischen Hilfswerke, startet heute (1. Juli 2015) eine dreijährige Kampagne zu nachhaltigem Lebensstil: “Change for the Planet - Care for the People” vereint die Kräfte von 17 europäischen und nordamerikanischen Katholischen Hilfswerken, darunter auch die Katholische Frauenbewegung Österreichs, im Kampf für soziale Gerechtigkeit durch die Förderung nachhaltiger Lebensstile.

 

Wir von der kfb und unsere europäische PartnerInnen gehen davon aus, dass nur durch kollektive und individuelle Veränderungen gemeinsam Lösungen für die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels und der Umweltzerstörung auf die Zukunftschancen von Menschen gefunden werden können.

Wir wollen uns vom aktuellen zerstörerischen System abwenden und an einer Welt bauen, die verantwortungsvoller mit der Umwelt und gerechter mit den Menschen umgeht. Wir fühlen uns dabei inspiriert und gestärkt von der kürzlich erschienen Enzyklika von Papst Franziskus in der er auf die notwendigen tiefgreifenden Veränderungen von individuellen Lebensstilen ebenso wie den Wandel von Produktions- und Konsummodellen verweist. Wie Papst Franziskus bekräftigt, sind wir überzeugt: „Eine Änderung der Lebensstile könnte dazu führen, einen heilsamen Druck auf diejenigen auszuüben, die politische, wirtschaftliche und soziale Macht besitzen.“

Die übermäßige globale Ausbeutung von natürlichen Ressourcen stellt eine Bedrohung dar, die uns Menschen und unseren Planeten gefährden und hat besonders starke Auswirkungen auf jene Menschen, die schon jetzt in Armut leben. Wir dürfen keine Zeit mehr vergeuden. Wir müssen unsere Welt besser und fairer für alle Menschen machen. Es geht um Gerechtigkeit! Unsere Kampagne möchte eine radikale Veränderung der persönlichen Lebensstile anstoßen und unterstützen, damit das gute Leben für alle durch die Reduktion des Energieverbrauchs und durch umweltverträglichen Lebensmittelkonsum ermöglicht wird. Das können wir erreichen, wenn wir ausschließlich nachhaltig produzierte Güter konsumieren, welche möglichst geringe Umweltauswirkungen haben, Produzent/innen ausreichendes Einkommen ermöglichen, Menschenrechte sicherstellen und leistbar gemacht werden. Die Veränderung beginnt mit uns selbst!

Die CIDSE-Kampagne #change4planet wird die sozialen Medien nutzen, um uns gegenseitig quer durch Europa und Nordamerika herauszufordern, für einen nachhaltigeren Lebensstil aktiv zu werden.

Gleichzeitig werden die CIDSE und ihre Mitgliedsorganisationen weiterhin politische Veränderungen fordern, damit nachhaltige Lebensweisen auf nationaler und internationaler Ebene unterstützt werden. Denn individuelles Handeln muss Hand in Hand mit politischen Veränderungen gehen. Gemeinsam wollen und werden wir die Politiker/innen wachrütteln ihre Verantwortung für den Planeten endlich ernst zu nehmen. Im Jahr 2015 ist die UN Weltklimakonferenz in Paris – COP21 (29. November – 12. Dezember) das zentrale politische Event, an dem wir ein faires globales Abkommen fordern, welches zuallererst die Menschen und den Planeten im Blick hat! Wir wollen an neuen Modellen für Entwicklung und Lebensstilen arbeiten, welche zugleich den Klimawandel bekämpfen und Menschen die Überwindung der Armut ermöglichen.

Change for the Planet - Care for the People.

Wir wollen zeigen, dass die Bevölkerung die Macht hat, die geforderten Veränderungen in Gang zu setzen, welche die Politiker/innen derzeit nicht starten. Wir vereinen unsere Stimme mit tausenden von Menschen, welche sich rund um die Weltklimakonferenz weltweit in Bewegung setzen und einen Systemwandel fordern und den weiteren Klimawandel aufzuhalten. Gemeinsam können wir die Veränderung einläuten.
Folge dem “Change for the Planet” und trage deinen Teil für die „Care for the People“ bei: auf Twitter (@changeandcare), Facebook und mit Ihren/Deinen alltäglichen Entscheidungen!

 

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

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Mag.a Elisabeth Ohnemus

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