Wednesday 22. May 2013

Fastensuppe stillt Hunger nach Gerechtigkeit

Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer lud zum Benefiz-Suppenessen für die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs ins Palais Epstein ein - Bundespräsident Heinz Fischer und Margit Fischer, Bischof Maximilian Aichern, Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und Staatssekretärin Christine Marek bekundeten Solidarität mit benachteiligten Frauen in Asien und Lateinamerika.

Mehr als 200 VertreterInnen aus Politik, Kirche, Gesellschaft und Entwicklungszusammenarbeit kamen zum traditionsreichen Benefiz-Suppenessen für die Aktion Familienfasttag am Mittwochabend, 4.März 2009 ins Wiener Palais Epstein.

 

Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer konnte als Hausherrin des Ringstraßenpalais Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und dessen Frau Margit Fischer, Justizministerin Mag.a Claudia Bandion-Ortner sowie Staatssekretärin Christine Marek begrüßen.

 Gemeinsam mit Bischof Maximilian Aichern, Abt Christian Haidinger vom Stift Altenburg, dem Wiener Bischofsvikar Karl Rühringer als Vertreter von Kardinal Schönborn

sowie Bischofsvikar Amadeus Hörschläger vom Südvikariat der Erzdiözese Wien bekundeten die Gäste mit dem Verzicht auf ein üppiges Mahl und einer großzügigen Spende für Frauenprojekte in Asien und Lateinamerika ihre Solidarität mit Frauen in Not.

 

2.900.- Euro wurden für die von SchülerInnen der Wiener Gastgewerbeschule am Judenplatz unter Leitung von Fachoberlehrer Harald Fargel zubereiteten Suppen und einfachen Gerichte, wie eingemachte Bohnen und Heringsalat, gespendet. 

Die Aktion Familienfasttag, 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt von der Katholischen Frauenbewegung gegründet, stillt nun mit ihren Projekten im Ausmaß von jährlich rund zwei Millionen Euro den Hunger nach Gerechtigkeit, in dem sie Frauen Wege zu Bildung, Gesundheitsvorsorge, Einkommen, Rechten und Eigenständigkeit erschließt.

 

In den Prunkräumen des Palais  Epstein herrschte reger

Andrang zu den Suppentöpfen.

 

Entwicklungszusammenarbeit darf nicht zum Hobby verkommen
„Bei dieser in Österreich ältesten entwicklungspolitischen Aktion für Frauen geht es weder um ein kurzatmiges Almosenverteilen noch um ein gönnerhaftes Beteilen im Gießkannenprinzip sondern viel mehr um ein partnerschaftliches Teilen auf Augenhöhe, das letztlich alle Beteiligten stärkt", betonte Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Sie forderte die Gäste auf, ihre oft einflussreichen Positionen für anwaltschaftliches Engagement zugunsten der benachteiligten Menschen in der Welt zu nutzen und globale Partnerschaft zu praktizieren. Denn Entwicklungszusammenarbeit dürfe nicht „zum mehr oder minder aufwändigen Hobby einiger Gutmenschen verkommen" unterstrich Hauft.  „Mit der Spendenabsetzbarkeit auch im entwicklungspolitischen Bereich ist zwar ein wichtiger Schritt getan, er darf aber nicht dazu dienen, die Hauptverantwortung für die EZA  spendenfreudigen Bürgerinnen und Bürgern zu überantworten."  Die kfbö-Vorsitzende hob hervor, „dass es die Aufgabe der gewählten Volksvertretung ist, alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen, um das Millenniumsziel von 0,7% für die Länder des Südens bis 2015 zu erreichen".

 

 

Margit Fischer, seit vielen Jahren Unterstützerin der Aktion Familienfasttag, würdigte das entwicklungspolitische Engagement der kfbö.

Dank und Anerkennung für kfbö-Engagement
Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer und Margit Fischer, beide seit vielen Jahren Unterstützerinnen der Aktion Familienfasttag, würdigten in ihren Ansprachen das Engagement der Katholischen Frauenbewegung für benachteiligte Frauen. Bischof Maximilian Aichern, langjähriger ehemaliger Referent für Frauenfragen in der Österreichischen Bischofskonferenz hob die Bedeutung von Nachhaltigkeit und von einer gerechten Finanz-und Wirtschaftsstruktur in Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise hervor. Er appellierte an die Verantwortung für die Mitmenschen und meinte, dass heute die Bereitschaft zum Verzicht und zum Teilen mehr denn je gefragt sei.

 

Lorcher Ring für Hofrat Franz Zodl
Dem Direktor der Gastgewerbefachschule Wien, Hofrat Prof. Franz Zodl, der seit mehr als zehn Jahren für die kulinarische Gestaltung der Wiener Benefiz-Suppenessen verantwortlich war, wurde für seine Verdienste um die Aktion Familienfasttag von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs der Lorcher Christusring in Gold verliehen.

Der Ring mit dem antiken Christuszeichen ist die Nachbildung eines Fingerringes, der im Grab einer um 380 n. Chr. verstorbenen jungen Frau am Hang des Eichberges bei Enns gefunden wurde. Er ist eines der ersten Zeugnisse des Christentums in Österreich.

 

Mag.a Gabriele Neuwirth, Präsidentin des Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten, führt als Moderatorin durch den Abend. Das Trio Fiesta sorge für stimmungsvolle Karibikklänge.

 

 

Die kfb bedankt sich herzlich bei den UnterstützerInnen

des Benefizsuppenessens 2009:

                      

 

 

Rückfragehinweis

Mag.a Sandra Jetzinger

Katholische Frauenbewegung Österreichs/ Pressereferentin

Spiegelgasse 3/II

1010 Wien

Tel: 0664-321 89 36

sandra.jetzinger@kfb.at

 

 

 

 

 

Die Katholische Frauenbewegung lädt Sie zum Teilen mit notleidenden Menschen ein. Mit Ihrer Spende für die Aktion Familienfasttag 2013 helfen Sie Frauen, aus eigener Kraft ihre Situation zu verbessern und ihren Kindern Zukunftschancen zu erschließen.

 

 

Bei Fragen wenden Sie sich an:

 

Mag.a Dr.in Katharina Wegan

Öffentlichkeitsarbeit und Spendenservice

Tel: +43 1 51 552-3110

Mobil: +43 664 621 70 82

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Dr.in Mag.a Katharina Wegan

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Spendenservice

 

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Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
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