Inhalt:
Die kfbö protestiert aufs Schärfste gegen die geplanten Kürzungen im Bereich der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Laut Budgetplan der Bundesregierung werden allein die Mittel für die bilaterale Hilfe bis 2014 um ein Drittel gekürzt. Das trifft den Kernbereich der EZA und entzieht einer nachhaltigen Armutsbekämpfung die Grundlage. Leidtragende sind insbesondere Frauen, die weltweit zu den Ärmsten gehören. Da sich die kfbö als Anwältin benachteiligter Frauen in den Entwicklungsländern versteht, unterstützt sie die laufenden Proteste gegen den Budgetvorschlag. Sie fordert, die geplanten Kürzungen nicht zu realisieren, zusätzliche Einnahmen für die EZA (z.B. über die Zweckwidmung von Vermögenszuwachssteuern) zu lukrieren und einen Stufenplan zur Erreichung der internationalen entwicklungspolitischen Verpflichtungen (MDGs etc.) zu erarbeiten. Die Katholische Frauenbewegung wird sich mit der Aktion Familienfasttag weiterhin für eine gerechte, von Solidarität getragene Entwicklungspolitik einsetzen.





