"Gewalt prägt unseren Alltag. Das neue Gesetz ist an sich noch kein Grund zum Jubeln. Vielmehr müssen wir weiter dafür kämpfen, dass es gut umgesetzt wird". So lautet die kritische Einschätzung der beiden kfb-Partnerinnen Mercedes Toruño und Isayda García Robleto aus Nicaragua bei einem kfb-Pressegespräch am 21.6.2012.
Beide engagieren sich seit langem für Frauenrechte in Nicaragua, einem Land, in dem Erniedrigungen und Gewalt für viele Frauen zum Alltag gehören. Sie vertreten zwei langjährige Projektpartnerinnen der kfb: Mary Barreda in León und Casa de la Mujer in Bocana de Paiwas. Als ausgewiesene Frauenrechtsexpertinnen sind sie auch Gäste der Menschenrechtskonferenz von Horizont3000, die von 25. bis 27. Juni in der Diplomatischen Akademie Wien stattfindet.