Saturday 18. May 2013

Projekt in Chile


Mehr Erfolg für Frauen in der Männerwirtschaft

Interdiözesane Frauenprogramme fördern wirtschaftliche, soziale und politische Kompetenz der Frauen

 

Maria Zulema Lopez Lopez ist Kleinbäuerin in Chile. Auf ihrem Hof züchtet sie Hühner, Truthähne und Schweine, die sie auf dem Markt von Curaucatin verkauft. Von Jahr zu Jahr kommt allerdings immer weniger Kundschaft. Der Supermarkt mit den Billigprodukten der Zuchtfarmen wurde für die Kleinbäuerin zur Existenz bedrohenden Konkurrenz. Sie muss sich nach neuen KundInnen und Einkommensquellen umsehen.


In einer von der katholischen Kirche initiierten Frauengruppe kann sich Maria über die neuen ökonomischen Bedingungen informieren und lernt, wie sie mit Behörden verhandeln muss, um öffentliche Gelder zur Unterstützung und Betriebsumstrukturierung zu bekommen. Sie schließt sich mit gleichgesinnten Frauen zusammen, um gemeinsam bessere Existenzgrundlagen zu schaffen. Forciert wird der Gemüseanbau für die eigene Versorgung sowie für die lokale und regionale Vermarktung. Einige andere Frauen haben eine Bäckerei aufgebaut.


Ein interdiözesanes Projekt zur Frauenförderung vernetzt die verschiedenen Frauengruppen und bietet Programme an, die Maria und hunderte andere Frauen ermächtigen, ihre Erfahrungen und Anliegen auf Gemeindeebene einzubringen und mitzubestimmen. So kann allmählich eine gerechtere Verteilung der Aufgaben und Rollen zwischen Frauen und Männern erzielt werden.

 

Mit Ihrer Unterstützung werden Selbsthilfegruppen für Frauen in Chile gefördert, damit Frauen gleichberechtigt Anteil am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben erlangen können.

Projekte 2002

 

» Nepal

» Chile

» Indien

 

 

Foto: Horizont3000

 



 


Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
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