Thursday 23. May 2013

Projekt in Kolumbien

 

Integrieren statt ausgrenzen


Vertriebene für einen Neubeginn ermächtigen

 

Maria hatte Ideale. Sie wollte die Situation der Bauern in ihrem Heimatland Kolumbien verbessern und den Kampf der einheimischen Bevölkerung gegen die Ausbeutung des Landes stärken. So arbeitete sie als Organisatorin und Ausbildnerin von bäuerlichen Gruppen in Magdalena Medio, einer mitten in den Ölfeldern Nordkolumbiens gelegenen Gemeinde. „Ich saß gerade in meinem Büro, als mir eines Tages ein Videoband zugespielt wurde. Auf dem Band sah ich eine Kollegin von mir, die gefoltert und anschließend ermordet wurde. Die Botschaft war klar: Wenn ich mit meinen Aktivitäten fortfahre wie bisher, dann werde ich die Nächste sein. Ich rannte zur Polizei und bat sie um Schutz, aber sie sagten mir nur, dass sie nichts für mich tun könnten."

Maria musste fliehen. Sie ist eine von tausenden Menschen, die aufgrund von bewaffneten Konflikten, politischer Verfolgung und zivilen gewaltsamen Unruhen in Kolumbien von ihrem Wohnort vertrieben werden. Frauen müssen mit ihren Kindern der Gewalt weichen, oft ausgeliefert erpresserischen Gruppen, die z.B. viel Geld für Wohnraumbeschaffung etc. verlangen oder die Frauen zur Prostitution zwingen wollen.

In Altos de Cazucá. nahe der Hauptstadt Bogota, hat die Stiftung für Ausbildung und Entwicklung -FEDES ein Zentrum für soziale und rechtliche Beratung von Binnenflüchtlingen geschaffen. Dort finden Frauen Zuflucht und werden durch spezielle Bildungsangebote befähigt, ihr Leben neu zu ordnen.

 

Mit Ihrem Beitrag ermöglichen Sie Bildungsangebote für vertriebene Frauen in Kolumbien, um sie zum Aufbau einer neuen Existenzgrundlage zu befähigen.

Projekte 2004

 

» Indien

» Philippinen

» Kolumbien

 

 

Ein Holzverschlag am Stadtrand wird Zufluchtsort für Vertriebene.
Foto: Leonhard 



 


Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
1010 Wien, Spiegelgasse 3/II, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, Fax: +43(0)1 / 51 552-3764, E-Mail: teilen@kfb.at
http://www.teilen.at/