So kommt Land in Frauenhand
Aus Taglöhnerinnen werden selbständige Bäuerinnen
Diana hält die Bohnenranken fest in der Hand. Sie ist froh, dass es diesmal eine gute Ernte gibt, denn Bohnen sind ein Grundnahrungsmittel in Nicaragua. Wer keine Anbaufläche zur Verfügung hat, muss die Hülsenfrüchte am Markt kaufen. Jahrelang war Diana in dieser Situation. Als Taglöhnerin arbeitete sie auf einer Kaffeeplantage und träumte vom eigenen Grund und Boden. Ihr fehlten aber nicht nur die finanziellen Mittel zur Verwirklichung dieses Traums, sondern auch die gesellschaftlichen Regeln sprachen dagegen. Denn in Nicaragua ist es nicht selbstverständlich, dass Frauen Land besitzen und eigenständig ein Feld bewirtschaften.
Mit Hilfe der unabhängigen nicaraguanischen Frauenorganisation FEM und mit finanzieller Unterstützung aus Österreich - vor allem mit Mitteln aus der Aktion Familienfasttag - wurde diese gesellschaftliche Konvention gebrochen und Dianas Traum wurde Realität.
FEM (Fundación entre Mujeres - Stiftung unter Frauen) unterstützt seit mehr als zehn Jahren Landarbeiterinnen in Nicaragua. Sie bietet ihnen Bildung sowie medizinische Betreuung und setzt vor allem darauf, dass Frauen als selbständige Produzentinnen Eigenständigkeit erlangen.
Mit Ihrem Beitrag ermöglichen Sie Fortbildung für Bäuerinnen in Nicaragua, damit sie ihre mit Unterstützung der »Aktion Familienfasttag« neu gegründeten landwirtschaftlichen Betriebe erfolgreich führen können.
Posteraktion

Das Bild von der Bohnenfrau Diana und andere starke Frauenporträts von Angelika Kampfer gibt es als Poster bei der kfb. Der Reinerlös dient dem Projekt. Bestellungen auch unter www.teilen.at.