Wednesday 17. July 2019

Fasten heißt Solidarität üben

ggf präsentiert mit kfbö Jahresschwerpunkt 2016

 

[Wien, 8.2.2015, PA] Unter dem Titel „Fasten und Solidarität“ hat die ggf Österreichische Gesellschaft für Gesundheitsförderung gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung Österreichs den Fokus ihrer Arbeit im heurigen Jahr vorgestellt.

„Fasten meint Teilen“, so die Geschäftsführerin der ggf, Ulrike Borovnyak, bei einer Pressekonferenz am 8. Februar in „magdas Hotel“ in Wien. Sie begründet damit auch die diesjährige Kooperation mit der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, die mit der „Aktion Familienfasttag“ das Teilen seit 1958 propagiert.

 

„Die Suppenessen der Katholischen Frauenbewegung in der Fastenzeit signalisieren: Teilen ist die Grundlage für soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung“, erklärt Anja Appel, Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Die Österreichische Gesellschaft für Gesundheitsförderung verfolgt seit 1998 einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, nachhaltige Impulse zur Veränderung des Lebensstils zu setzen. „Wenn die reichen Leute nicht immer Reiche einladen würden, hätten alle genug zu essen“, erinnert Ulrike Borovnyak mit Nestroy an eine Option von bleiben der Aktualität in Verteilungsdebatten.

 

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs verfolgt den Gedanken der Verteilungsgerechtigkeit auf breiter Basis: „Teilen heißt für uns das Teilen von Ressourcen, von Chancen auf Leben, auf Gesundheit, auf die Wahrnehmung und Durchsetzung von Rechten, auf die Teilhabe an Wirtschaft und Politik“. In rund 100 Projekten in Asien, Afrika, Lateinamerika und Österreich geht es der „Aktion Familienfasttag’“ darum, Frauen auf all diesen Ebenen zu stärken und mittels Bildungs- und Bewusstseinsarbeit zu gleichberechtigten Akteurinnen zu machen. Grundlage für die Projektarbeit sind die Spenden, die in erster Linie rund um die alljährlichen österreichweiten Suppenessen in der Fastenzeit gesammelt werden. In Wien hat heuer Bundespräsident Heinz Fischer zu einem „Benefizsuppenessen“ am 15. Februar in die Hofburg eingeladen.

 

Elisabeth Rabeder, Betriebsleiterin des Kneipp Traditionshauses Bad Mühllacken, weiß von der Bedeutung des Fastens für die Entfaltung einer solidarischen Haltung von Menschen: „Die Kraft des Fastens im ganzheitlichen Sinn weckt eine besondere Sensibilität für die Bedürfnisse und Nöte anderer.“ Fasten, so Rabeder, werde „fruchtbar in der Nächstenliebe“, etwas, was unsere Gesellschaften mit ihrer wachsenden Zahl an Bedürftigen und Notleidenden mehr denn je brauche. Dabei gelte es, vor der Komplexität von Armut und Bedürftigkeit weltweit nicht zu kapitulieren, vielmehr tagtäglich, auch im Kleinen tätig zu sein. „Fasten verändert nicht die Welt, aber es verändert Menschen – und Menschen verändern die Welt.“

 

Eine Chance auf Erweiterung und Veränderung im Denken durch Fasten sieht Hans-Peter Premur, Pfarrer im Kärntner Krumpendorf, Seelsorger der Hochschulgemeinde an der Klagenfurter Universität und Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsförderung: „Fasten schafft Raum für ein Denken über uns hinaus, für Veränderung in der Welt, für veritable, radikale Wechsel von Anschauungen und erhalten.“ Nicht tragfähige Strukturen in der Gesellschaft würden sichtbar, und der Wert der Solidarität als grundlegender Baustein erschließe sich.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter:

www.gesundheitsfoerderung.at

www.fastenfuergeniesser.com

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

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