Saturday 24. August 2019

Dienstleistungsscheck dient nur Gewissensberuhigung

24.04.2005
Katholische Frauenbewegung Österreichs warnt vor Gefahr der Ausbeutung und Schaffung von Arbeitskräften zweiter Klasse Appell an ParlamentarierInnen Dienstleistungsscheck neu zu überdenken
Der geplante Dienstleistungsscheck ist nach Ansicht der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) ein begrüßenswerter Versuch, eine Grauzone des Arbeitsmarktes zu regeln. Er ist jedoch ein untaugliches Mittel gegen Schwarzarbeit, da der Großteil der Arbeitskräfte in diesem Bereich ohne Arbeitsgenehmigung tätig ist. Der Dienstleistungsscheck beruhigt in erster Linie das schlechte Gewissen mancher DienstgeberInnen. Der vorliegende Ministerratsbeschluss ist nicht zufriedenstellend, da er eindeutig die Situation benachteiligter Frauen noch mehr belastet. weiter

Für die DienstnehmerInnen entstehen prekäre Arbeitsplätze, auf denen sie rechtlich benachteiligt sind, sich selbst um die Anmeldung kümmern müssen und nicht wissen, wann genau sie ihren Lohn in Bargeld ausbezahlt bekommen. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs - mit rund 200.000 Mitgliedern die größte Frauenorganisation des Landes - appelliert deshalb an die ParlamentarierInnen, den Dienstleistungsscheck neu zu überdenken.

Im Rahmen der Vollversammlung der kfbö, die vom 21. 23. April im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten tagte, wurde der geplante Dienstleistungsscheck ausführlich diskutiert. In Schreiben an die Klubobleute der Parlamentsparteien betont die kfbö, dass die Situation der DienstnehmerInnen mehr berücksichtigt werden muss. "In diesem Arbeitsfeld sind vor allem Frauen tätig, die rasch Bargeld zur Sicherung ihres Lebensunterhalts brauchen. Ein Scheck, der erst nach Wochen von den Gebietskrankenkassen eingelöst wird, kann die Bedürfnisse dieser Frauen nicht erfüllen. Es erscheint uns zynisch, wenn der Dienstleistungsscheck als Mittel zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf propagiert wird. Dies kann wohl nur für jene DienstgeberInnen gelten, die sich Hauspersonal finanziell leisten können. Die DienstnehmerInnen müssen hingegen von Minijob zu Minijob hetzen, um überhaupt ein existenzsicherndes Einkommen und eine eigenständige persönliche Alterssicherung erlangen zu können."

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

 

 

MACH MIT!

Du willst das kostenlose Solidarisch Kulinarisch Kochpaket erhalten?

Dann trag hier Deine E-Mail-Adresse ein:

 

Jetzt Petition unterzeichnen!

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

 

 

Rückfragehinweis

 

Elisabeth Ohnemus
Pressereferentin

Katholische Frauenbewegung Österreichs

Spiegelgasse 3/II

1010 Wien

Tel: +43.(0)1.51552-3109
Mobil: +43.(0)664.3218936

 

 

 

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

 

 

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

 

 

Bewerbungen senden Sie bitte an:

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs

Dr.in Regina Augustin

Generalsekretärin der kfbö

Spiegelgasse 3/2/7, 1010 Wien

Email: regina.augustin@kfb.at

Modellprojekte zum Thema Faire Arbeitsbedingungen für alle

 

 

 

 

 

 

 

 

Frauen und Mädchen in Indien befreien sich aus Sklaverei ähnlichen Beschäftigungsverhältnissen und setzen für freie und faire Arbeitsbedingungen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Frauen in den Philippinen fassen nach ihrer Rückkehr wieder Fuß und machen sich für Rechte von ArbeitsmigrantInnen und ihren Familien stark.

 

 

 

 

 

 

 

 

BürgerInnen in der Sabana de Bogotá in Kolumbien fordern ihr Mitspracherecht ein und verschaffen sich über das Radio Gehör.

zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 4 5 6     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
Katholische Frauenbewegung Österreichs, A-1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7
Tel: 01-51552-3695, E-Mail: office@kfb.at
http://www.teilen.at/