Wednesday 24. April 2019

Politik braucht konkrete Solidarität

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs protestiert gegen eine im Rahmen der Budgetsanierung geplante Kürzung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.



Katholische Frauenbewegung Österreichs protestiert gegen geplante Kürzung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit – UN-Millenniumsziele zur internationalen Armutsbekämpfung müssen eingehalten werden

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) nimmt mit Bestürzung zur Kenntnis, dass im Rahmen der geplanten Budgetsanierung die Mittel für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit weiter drastisch gekürzt werden sollen. Sie fordert die Bundesregierung auf, die Finanzierungszusagen zur internationalen Armutsbekämpfung einzuhalten und die UN-Millenniumsziele nicht zu ignorieren.
 
Bei der von 22. bis 24. April 2010 in Linz tagenden Vollversammlung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs waren sich die Delegierten einig, dass eine Politik zu Lasten der ärmsten Menschen in der Welt absolut abzulehnen sei. Sie appellierten an die PolitikerInnen bis 2015 wie vereinbart 0.7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die internationale Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung zu stellen. Es sei beschämend, dass Österreich 2009 dafür nur 0,3% aufbrachte, obwohl es noch immer trotz Schuldenberg zu den reichsten Ländern zählt. Die PolitikerInnen sollten den so oft strapazierten Begriff Solidarität nicht zu einer leeren Worthülse verkommen lassen. Ein globales, partnerschaftliches Agieren sei dringend notwendig. Denn wenn Hilfsprojekte gekürzt werden oder gar die Unterstützung für einzelne Länder total gestrichen wird, dann hätten diese Entscheidungen katastrophale Auswirkungen vor allem auf Frauen, die weltweit zu den Ärmsten gehören und täglich nicht wissen, wie sie sich und ihre Familien ernähren sollen.
 
Die Katholische Frauenbewegung hilft seit mehr als 50 Jahren mit ihrer Aktion Familienfasttag diesen Frauen, indem sie ihnen Wege zu Bildung, Einkommen und Eigenständigkeit erschließt. Sie lädt alljährlich die Bevölkerung zum solidarischen Teilen mit den Armen ein. Die Spendenfreudigkeit der ÖsterreicherInnen zeigt, dass Solidarität für viele noch ein Wert ist.

Die kfbö protestierte bereits schriftlich bei Bundeskanzler Werner Faymann sowie Außenminister Dr. Michael Spindelegger gegen die geplante Kürzung der entwicklungspolitischen Fördermittel. Sie hofft, dass die Mehrzahl der Nationalratsabgeordneten ihre Verantwortung gegenüber internationalen Verpflichtungen bekundet und diese Sparpläne ablehnt.

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Eleonore Bayer
Pressereferentin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs
Veitingerg.8
1130 Wien
Tel.&Fax 01/87 74 716
Handy: 0664 321 89 36
www.kfb.at
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Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

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