Ehrenamt konkret aufwerten
Ehrungen und Galaempfänge seitens der Regierung genügen nicht, um unbezahlte und für den Zusammenhalt der Gesellschaft unersetzliche Arbeit zu würdigen, betont die Katholische Frauenbewegung. Sie bedauert, dass drei Jahre nach der Verabschiedung des "Freiwilligen Manifestes" noch immer über eine gültige Definition von freiwilliger, ehrenamtlicher Arbeit diskutiert wird und nur Empfehlungen für ein Aktionsprogramm vorliegen.
Außerdem warnt die kfbö vor einer Engführung freiwilliger ehrenamtlicher Tätigkeiten auf soziale Hilfsdienste. Entschieden wendet sie sich gegen alle Tendenzen, die den Staat und die Körperschaften aus ihren sozialen Verpflichtungen entlassen und der Schaffung von bezahlten Arbeitsplätzen durch freiwillige, ehrenamtliche Arbeit entgegenwirken.
Dank für tausende Gratisarbeitsstunden
Die Bundesleitung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs dankt am Internationalen Tag der Freiwilligen ganz besonders jenen Frauen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement lebendige Pfarrgemeinden schaffen und dafür tausende Gratisarbeitsstunden leisten. Sie wissen, dass ehrenamtliche Arbeit in vielfältiger Ausgestaltung in Kirche und Gesellschaft lebensnotwendig und unverzichtbar ist. Sie ist Ausdruck für das Maß an gelebter Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung.









