Christinnen müssen Welt gestalten
Margit Hauft, Vorsitzende der kfbö, ruft zum Abschluss der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs zum Engagement für verantwortliches Leben auf
„Mitten in der Gesellschaft, mitten unter den Menschen und mitten in dieser Kirche wollen wir trotz vieler Schwierigkeiten Welt gestalten. Wir lassen uns dabei von niemand den Platz streitig machen." Dies betonte Margit Hauft zum Abschluss der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) am Freitag, 17. Juli 2009, in Wien. „Wir spielen dabei aber auch nicht das Engagement einer Einzelnen gegen das Engagement einer Großorganisation aus. Jede Organisation, die miteinander mehr erreichen will, braucht die Einzelne, den Einzelnen, die sich mit Herzblut engagieren. Denn es kommt auf uns an, auf jede Einzelne, aber es hängt Gott sei Dank, nicht alles von uns ab," sagte die kfbö-Vorsitzende .
Im kommenden Arbeitsjahr wird sich die mit rund 200.000 Mitgliedern größte Frauenorganisation des Landes dem Thema „Verantwortlich leben - Heute gestalten wir das Morgen" widmen. Ab September wird regional unterschiedlich in den Gruppen der Katholischen Frauenbewegung das Thema erörtert. Als Auftakt dazu setzten sich rund 100 Führungskräfte der kfbö aus ganz Österreich und Südtirol vom 13. Bis 17.Juli 2009 in Wien mit biblischen, ethischen und gesellschaftspolitischen Aspekten dieses Themas auseinander und informierten sich über zahlreiche Organisationen und Initiativen für ein nachhaltiges Wirtschaften und gerechte Strukturen. Mit einem stimmungsvollen Gottesdienst wurde die Sommerstudientagung beendet.
Eleonore Bayer
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