Aktion Familienfasttag verliert außergewöhnlichen Förderer
Hofrat Prof. Franz Zodl entwickelte 1998 als Direktor der Wiener Gastgewerbefachschule am Judenplatz und beliebter Fernsehkoch gemeinsam mit der kfbö die Benefiz-Suppenessen zugunsten von Frauenförderungsprojekten in Asien und Lateinamerika. Er griff dabei die Tradition der Fastensuppenessen, die alljährlich in den Pfarren von kfb-Frauen im Rahmen der Aktion Familienfasttag organisiert werden, auf und gestaltete daraus Benefiz-Veranstaltungen, die in der vorösterlichen Fastenzeit zum Fixpunkt für viele VertreterInnen aus Politik, Kirche, Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft wurden. An seinem Fastensuppentopf trafen sich die Repräsentanten aller Parlamentsparteien um gemeinsam Solidarität mit benachteiligten Frauen zu demonstrieren. 2010 lud Bundespräsident Dr. Heinz Fischer gemeinsam mir der kfbö zu dieser Veranstaltung in seine Amtsräume in der Wiener Hofburg ein.
Für seine Verdienste um die Aktion Familienfasttag wurde Hofrat Prof. Zodl von der kfbö der Lorcher Christusring in Gold verliehen. Der Ring mit dem antiken Christuszeichen ist die Nachbildung eines Fingerringes, der im Grab einer um 380 n. Chr. verstorbenen jungen Frau am Hang des Eichberges bei Enns gefunden wurde. Er ist eines der ersten Zeugnisse des Christentums in Österreich. Die Überreichung fand 2009 beim letzten von Zodl gestalteten Benefiz-Suppenessen im Palais Epstein in Wien statt, zu dem Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer eingeladen hatte. Aber auch in der Pension blieb er bis zu seinem Tod der Aktion Familienfasttag verbunden.
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Eleonore Bayer
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