Politikwissenschafterin ist neue Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs
Politikwissenschafterin mit Schwerpunkt Entwicklungspolitik
Dr.in Anja Appel ist keine Unbekannte in der Katholischen Frauenbewegung: Seit 2007 war sie kfbö-Referentin für Entwicklungspolitik. In dieser Position war sie mitverantwortlich für die Aktion Familienfasttag. Außerdem koordinierte sie die Projektarbeit für Asien, vertrat die kfbö in Gremien und Netzwerken und beteiligte sich maßgeblich am internen Strategieentwicklungsprozess. „Strategieentwicklung bei NGOs in der Entwicklungszusammenarbeit“ war auch ihr Dissertationsthema an der Universität Münster im Fach Politikwissenschaft.
Katholische Frauenbewegung als zivilgesellschaftliche Kraft
Die gesellschaftspolitischen Themen der Frauenbewegung interessieren Dr.in Anja Appel aufgrund ihres wissenschaftlichen Hintergrunds besonders: die Verteilung von Arbeit und Einkommen, Frauen in Europa, Bildungspolitik sowie das zivilgesellschaftliche Potential einer Frauenorganisation. „Mich interessiert, wie kirchliche Organisationen oder Pfarrgemeinden die Gesellschaft mitgestalten können“, betont die engagierte 36-Jährige. „Und welche Rolle die kfbö dabei einnimmt.“
„Wien ist mein Zuhause“
Dr.in Anja Appel wurde in Koblenz geboren, studierte in Münster und lebt seit 2003 in Wien. Dass sie über ihr damaliges Forschungsstipendium hinaus in Österreich bleiben würde, war nicht geplant. „Inzwischen ist Wien aber mein Zuhause“, so die neue kfbö-Generalsekretärin.
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Fotocredit: Florian Leppla




