Was bedeutet globale Solidarität konkret? Die Geschichte von Marianne Stöger und Margit Pissarek gibt darauf eine eindrucksvolle Antwort.
Die beiden Österreicherinnen arbeiteten über vier Jahrzehnte auf der koreanischen Insel Sorokdo mit Menschen, die an Lepra erkrankt waren und gesellschaftlich ausgegrenzt wurden. Mit Pflege, Begleitung und unermüdlichem Einsatz schufen sie Orte der Würde und Menschlichkeit.
Vertreter:innen ihres Vermächtnisses waren nun bei der Katholischen Frauenbewegung Österreichs in Wien zu Gast. Die Begegnung machte deutlich: Sorgearbeit verändert Leben. Und Frauen tragen weltweit Verantwortung für Gemeinschaften, Gesundheit und soziale Gerechtigkeit.
Genau hier setzt auch die Aktion Familienfasttag an. Unter dem Motto „Teilen spendet Zukunft“ unterstützt die kfbö gemeinsam mit vielen engagierten Frauen Projekte im Globalen Süden, von Frauenbildung über Klimagerechtigkeit bis zum Schutz vor Gewalt und der Stärkung wirtschaftlicher Unabhängigkeit.
Die Geschichte der „Engel von Sorokdo“ erinnert uns daran, dass Solidarität keine abstrakte Idee ist. Sie beginnt dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen.
Mehr dazu hier