Zeuginnen des Wandels: von Maria Magdalena zu Aida

Zwei Frauen, zwei Jahrtausende, eine Geschichte, zum Magdalenenfest am 22. Juli

Die Erste, die gesandt wurde

Am 22. Juli feiert die Kirche das Hochfest der heiligen Maria Magdalena, der Frau, die als Erste am leeren Grab war. Der Frau, der Jesus zuerst erschien und die er sandte: „Geh und sag es ihnen.“ Kirchenvater Hippolyt nannte sie im 3. Jahrhundert „apostola apostolorum“, Apostelin der Apostel. Dann kam Papst Gregor I. und machte sie 591 zur Sünderin. 1.400 Jahre lang.

2016 hob Papst Franziskus ihren Gedenktag auf den Rang eines Apostelfests. Zu spät und trotzdem wichtig. Denn Maria Magdalena war nie weg. Sie hat überlebt, in den Kirchen Südtirols, in der Volksfrömmigkeit, in den Frauen, die heute ihren Spuren folgen.

„Maria Magdalena wurde gesandt. Aida aus dem Putumayo geht. Die Frauen, die wir über die Aktion Familienfasttag unterstützen, gehen auch — täglich, unter schwierigsten Bedingungen. Das ist die Verbindungslinie, die wir zum 22. Juli ziehen wollen: von der Apostelin der Apostel zu den Frauen, die heute Apostelinnendienst tun.“— Angelika Ritter-Grepl, Vorsitzende kfbö

Aida aus dem Putumayo: Zeugin des Wandels heute

Aida arbeitet im kolumbianischen Putumayo, einer Region, die von Jahrzehnten des bewaffneten Konflikts, von Vertreibung, Gewalt gegen Frauen und dem Verschwinden von Menschen geprägt ist. Als Teil von SERCOLDES (Servicio Colombiano de Desarrollo Social) dokumentiert sie Menschenrechtsverletzungen, begleitet Gemeinschaften beim Wiederaufbau und hält die Erinnerung an die Opfer wach, in einem Umfeld, in dem Schweigen überlebensnotwendig scheint. Aida schweigt nicht.

Was Maria Magdalena und Aida verbindet

Beide waren Zeuginnen in einer Zeit und an einem Ort, an dem Frauenstimmen nicht zählen sollten. Beide gingen trotzdem. Maria Magdalena ans leere Grab und zurück zu den Jüngern mit der wichtigsten Botschaft der Geschichte. Aida in die Gemeinden des Putumayo, mit Notizbuch, Mikrofon und unbedingtem Willen zur Wahrheit. Das nennen wir bei teilen.at: Zeugnis des Wandels.

Jetzt konkret handeln

Die Aktion Familienfasttag macht es möglich, die Arbeit von Aida und SERCOLDES im Putumayo direkt zu unterstützen. Jede Spende ist ein Zeichen: Diese Geschichte verdient Fortsetzung.

Mehr über Aida und SERCOLDES: www.teilen.at

Jetzt die Aktion Familienfasttag unterstützen: www.teilen.at/spenden

Magdalenenfest auf kfb.at: www.kfb.at

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