Tuesday 20. August 2019

Teilen macht mehr daraus

12.03.2003
Katholische Frauenbewegung lädt zum Teilen mit benachteiligten Menschen ein – Aktion Familienfasttag 2003 erschließt Frauen und deren Familien in Asien und Lateinamerika Wege aus Armut und Abhängigkeit
Jeder 5.Mensch auf der Welt hat pro Tag weniger als einen Euro zur Finanzierung seines Lebensunterhaltes zur Verfügung. Die Katholische Frauenbewegung ruft in der Fastenzeit unter dem Motto "Teilen macht mehr daraus" die Bevölkerung zum Teilen mit diesen benachteiligten Menschen auf. Im Rahmen der "Aktion Familienfasttag" soll durch einen persönlichen Verzicht ein Zeichen der Solidarität gesetzt und das dabei ersparte Geld für Frauenförderungsprojekte in Asien und Lateinamerika gespendet werden.

Die Aktion Familienfasttag wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet und wird seither alljährlich in der vorösterlichen Fastenzeit von der Katholischen Frauenbewegung in ganz Österreich organisiert. Sie beginnt am Aschermittwoch, 5.März 2003, mit öffentlichen Fastensuppenessen in den Diözesen Feldkirch und Innsbruck. Traditionell wird der zweite Freitag in der Fastenzeit, der Quatemberfreitag, 14.März 2003, als Familienfasttag begangen. An diesem Tag gibt es als Zeichen der Verbundenheit mit benachteiligten Menschen nur eine Suppe oder eine einfache Speise. In den meisten Pfarren wird am darauf folgenden Sonntag, 16.März 2003, bei den Gottesdiensten das dadurch ersparte Geld für die Aktion Familienfasttag gesammelt. Immer mehr setzt sich jedoch der Brauch durch, während der gesamten Fastenzeit jenes Geld, das durch einen persönlichen Verzicht erspart wurde, in eigenen Sparwürfeln zu sammeln und nach Ostern direkt auf PSK 1 250.000 zu überweisen. Erlagscheine liegen in allen Postämtern auf. Es kann aber auch online über www. meinespende.at überwiesen werden.

Heuer sollen mit den Solidaritätsbeiträgen der Bevölkerung Bildungsangebote, Kleinkreditprogramme und einkommensschaffende Aktivitäten im Ausmaß von zwei Millionen Euro finanziert werden, die Frauen und deren Familien einen Weg aus Armut und Abhängigkeit erschließen. So ermöglicht die Aktion Familienfasttag z.B. in Indien den Aufbau von Selbsthilfegruppen, in denen Frauen nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, sondern auch befähigt werden, durch Erwerbstätigkeit Einkommen zu erlangen und damit die Lebenssituation der gesamten Familie nachhaltig zu verbessern. Die Frauen lernen aber auch, ihnen zustehende Rechte in Anspruch zu nehmen und öffentliche Mittel zur Hebung des Lebensstandards mobilisieren zu können.

Suppe essen – Schnitzel zahlen
Markenzeichen der Aktion Familienfasttag sind die Fastensuppenessen in den Pfarren. kfb-Frauen bieten dabei gegen eine Spende köstliche Suppen an. Unter dem Motto "Suppe essen – Schnitzel zahlen" gestalten aber auch österreichische SpitzenköchInnen Benefizveranstaltungen zugunsten dieser "Dritten Welt"- Initiative.
Am 12.März lädt zu Mittag die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic anläßlich der Aktion Familienfasttag zum Suppenessen in die Grazer Burg ein. In Wien präsentiert um 19 Uhr im Alten Rathaus traditionsgemäß Hofrat Prof. Franz Zodl VertreterInnen von Politik, Kirche und Gesellschaft ein Fastenspeisenbuffet, das SchülerInnen der Wiener Gastgewerbefachschulen zubereitet haben.
Am 14.März, dem Quatemberfreitag – wie der zweite Freitag in der Fastenzeit genannt wird – gibt es nicht nur in zahlreichen Familien eine Fastenspeise. Vier-Hauben-Köchin Johanna Maier verteilt zu Mittag auf dem Alten Markt in Salzburg ihre Fastensuppe. In Linz kocht zur selben Zeit der Vorchdorfer Küchenstar Jochen Neustifter auf Einladung von Landeshauptmann Pühriger im Landhaus eine pikante Tomaten-Erbsensuppe. In Eisenstadt teilt Diözesanbischof Iby in der Fußgängerzone einen Gemüseeintopf á la Maestro Adam Fischer, dem Mitbegründer der Haydnfestspiele, an die PassantInen aus. In Feldkirchen in Kärnten serviert der „Kuchlmasta“ der „Kleinen Zeitung“, Peter Lexe, eine Fastenspeise. Am Sonntag, 23. März steht erstmals auch beim Stanglwirt in Going ein Fastensuppenessen für die Aktion Familienfasttag auf dem Programm.

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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