Sonntag 24. Juni 2018

Teilen mit benachteiligten Menschen

16.03.2006
Katholische Frauenbewegung Österreichs lud VertreterInnen aus Politik, Kirche und Gesellschaft zum Benefiz-Suppenessen für die Aktion Familienfasttag 2006

Um den Suppentopf geschart: Altbischof Aichern, Sozialministerin Haubner, Frau Fischer, Staatssekretär Dolinschek, Frauenministerin Rauch-Kallat, kfbö-Vorsitzende Hauft, Küchenmeister Tötzl. (v.l.n.r)

 

Haubenköchin  Amon-Jell, die Ministerinnen Haubner und Rauch-Kallat, kfbö-Vorsitzende Hauft und Küchenmeister Tötzl  werben mit Fastensuppe für Projekte, die Frauen stärken.

 

Sektionsleiterin Dr.in Irene Freudenschuss-Reichl probiert die Kremser Weinsuppe von Ulrike Amon-Jell.

 

 

Auch bei einfachen Gerichten wird das Buffet

gestürmt.

Alle Fotos: Jose Lorenzo Wasner

 
Ihre Solidarität mit benachteiligten Frauen in der sogenannten "Dritten Welt" bekundeten zahlreiche VertreterInnen aus Politik, Kirche und Gesellschaft beim Benefiz-Suppenessen für die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs am Mittwochabend, 15.März 2006 im Festsaal des Frauenministeriums in Wien. Margit Fischer, Ehefrau des Bundespräsidenten, Altbischof Maximilian Aichern, die Ministerinnen Ursula Haubner und Maria Rauch-.Kallat, die Staatssekretäre Sigisbert Dolinschek und Mag. Helmut Kukacka bekräftigten ihre Unterstützung für diese traditionsreiche Initiative zur Förderung von Frauenprojekten in Asien und Lateinamerika. Auch Volksanwältin Rosemarie Bauer, Behindertenanwalt Dr. Herbert Haupt, sowie die Vertreterinnen der Grünen, die NRAbg. Sabine Mandak und Mag.a Terezija Stoisits aßen an diesem Abend als Zeichen der Verbundenheit mit notleidenden Menschen nur einfache Gerichte, für die sie jedoch stattliche Beträge spendeten. Die Kremser Haubenköchin Ulrike Amon-Jell konnte ihre Weinsuppe auch der im Außenministerium für die Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Sektionsleiterin Dr.in Irene Freudenschuss-Reichl und zahlreichen RepräsentantInnen entwicklungspolitischer Organisationen sowie VertreterInnen der Diplomatie kredenzen.

SchülerInnen der Gastgewerbefachschulen der Wiener Gastwirte unter Leitung von Küchenmeister Christian Tötzl kochten für das Buffet nicht nur die Kremser Weinsuppe, sondern auch Hokaido-Kürbissuppe mit Ingwerstücken nach einem Rezept der Spezialistin für leichte Asienkost, Sohyi Kim und eine deftige Dinkelsuppe mit Saurrahm und Kresse nach Art von Thomas Ritzer, Chefkoch beim Stanglwirt in Going. Auch Linsen mit Knödel und Matjeshering nach Hausfrauenart mundeten den mehr als 150 Gästen, die 2000.- Euro spendeten.

Persönliche Einschränkung bewirkt Gutes


Seit vielen Jahren genießt Margit Fischer die spürbare Atmosphäre des solidarischen Miteinander beim Fastensuppenessen der Aktion Familienfasttag.
Die Tradition des Fastensuppenessens mag zwar, wie die Ehefrau des Bundespräsidenten in ihrem Grußwort betonte, nicht mehr zeitgeistig sein, jedoch sehr symbolträchtig. Diese Aktion vermittle, dass freiwillige Einschränkung, persönliche Zurückhaltung Gutes bewirkt. Dabei geht es aber nicht nur darum, Schwache im Sinne von Nachbarschaftshilfe zu unterstützen, sondern gemeinsam mit ihnen Lösungen zu finden.
Auch der ehemalige österreichische Frauenbischof Maximilian Aichern und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat dankten der Katholischen Frauenbewegung für diese seit 1958 bestehende Initiative. Sie bewirke, wie Bischof Aichern unterstrich, im Land spürbare Bewusstseinsbildung und den Aufbau von vielen, Frauen und deren Familien stärkenden Projekten in Asien und Lateinamerika.

Globalisierung der Herzen erforderlich
"Wir setzen der schwächenden Resignation über ungerecht verteilte Lebenschancen die stärkende Haltung des partnerschaftlichen Teilens entgegen, das Frauen in den Ländern des Südens ermächtigen soll, ihre Sache selbst in die Hand zu nehmen." Mit diesen Worten umriss Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung die Ziele der Aktion Familienfasttag. Sie dankte den Gästen für deren Bereitschaft zum Teilen. Mit dieser Haltung werde die einzig wirklich unverzichtbare Globalisierungsmaßnahme gefördert: die "Globalisierung der Herzen.".

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

Globalisierung gerecht gestalten!

Petition unterzeichnen:

zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 ... 14 15 16     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, E-Mail: teilen@kfb.at
http://www.teilen.at/