Tuesday 20. August 2019

Gewalt gegen Frauen gilt immer noch als normal

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs beteiligt sich an der Kamapgne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" ab 25. November 2011, u.a. mit einem Kurzfilmserie und einem Diskussionsabend im Rahmen der Aktion "Klappe auf!"

 

Am 25. November begehen über 100 Länder weltweit den von der UNO 1999 ausgerufenen Tag gegen Gewalt an Frauen. In Kolumbien wurde der Aktionstag vor 30 Jahren initiiert, aus Kolumbien kommt auch Elizabeth Sepúlveda, die als Projektpartnerin und Gast der Katholischen Frauenbewegung (kfb) in der Wiener Hauptbücherei von der täglichen Gewalt an Frauen in Kolumbien erzählt. Die Abendveranstaltung "Klappe auf!" im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen" findet am 1. Dezember 2011 ab 19.00 Uhr am Urban-Loritz-Platz 2, 1070 Wien statt. Die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen" dauern bis zum 10. Dezember, dem Tag, an dem die UNO-Vollversammlung 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet hat.

 

Internationale Aufmerksamkeit ist Schutz für Frauen unter Gewaltregimes
Die studierte Wirtschaftsexpertin Elizabeth Sepúlveda (50) lebt in Medellín, der zweitgrößten Stadt Kolumbiens. Seit 14 Jahren arbeitet sie für die Organisation „Vamos Mujer", die von Gewalt betroffenen Frauen hilft. Obwohl dadurch ihr eigenes Leben bedroht ist, engagiert sie sich mit ihren Mitarbeiterinnen unermüdlich für den Schutz und die Stärkung der Frauen. Im Rahmen ihres Besuchs in Österreich möchte Elizabeth Sepúlveda auf die Situation der Frauen in Kolumbien aufmerksam machen und mithilfe der Katholischen Frauenbewegung Österreich die wichtige internationale Frauensolidarität bekräftigen. „Es ist nicht nur Hilfe, sondern auch eine Art von Schutz für uns, wenn das Thema international bekannt wird", sagt Elizabeth Sepúlveda. Klappe auf! Kurzfilmserie gegen Gewalt an Frauen
8 österreichische Frauenorganisationen stellen 8 Kurzfilme zum Thema „Gewalt gegen Frauen" ins Internet. Jeden zweiten Tag geht einer der Videoclips online. Der Kurzfilm der Katholischen Frauenbewegung über „Vamos Mujer" in Kolumbien steht ab 28. November auf diestandard.at zum Anschauen bereit. Neben der kfb engagieren sich auch Amnesty International, Care, Frauensolidarität, LEFÖ, „Miteinander Lernen", der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und WIDE für das Kurzfilmprojekt „KLAPPE AUF!".

 

30 Jahre „Tag gegen Gewalt an Frauen"
Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen (auch Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen) wurde 1981 beim ersten Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen in Bogotá, Kolumbien, initiiert. Der 25. November erinnert an die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal, die am 25. November 1960 vom dominikanischen Geheimdienst im Auftrag des Diktators Rafael Leonidas Trujillo, vertuscht durch einen inszenierten Verkehrsunfall, ermordet wurden. Die drei akademisch gebildeten Schwestern hatten sich im Widerstand gegen den politisch, wirtschaftlich und sexuell despotischen Diktator engagiert.

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

 

 

MACH MIT!

Du willst das kostenlose Solidarisch Kulinarisch Kochpaket erhalten?

Dann trag hier Deine E-Mail-Adresse ein:

 

zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 ... 14 15 16     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, E-Mail: teilen@kfb.at
http://www.teilen.at/