Tuesday 20. August 2019

Nuntius kauft Lose

Suppe essen und Gutes tun: Zum Benefiz-Suppenessen trafen sich am 29. Februar 2012 Prominente aus Gesellschaft und Kirche in der Wirtschaftskammer Österreich

„Füllen Sie die Spendentöpfe so voll wie unsere Suppentöpfe!“ Mit diesem Aufruf übergab Direktor Werner Schnabl von der Gastgewerbefachschule am Wiener Judenplatz die köstlich duftenden Suppen an die spendenfreudigen Gäste des Benefiz-Suppenessens 2012. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfb) hatte in die Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Österreich geladen, im Sinne der Aktion Familienfasttag: „Teilen macht stark.“

 

Das Wesentliche für Wirtschaftsleute
Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl zeigte sich großzügig und versprach, das Spendenergebnis des Abends zu verdoppeln: „In der Fastenzeit sollen sich auch Wirtschaftsleute auf das Wesentliche besinnen.“ Auch Timna Brauer mit dem Elias Meiri Ensemble zeigte sich begeistert von der Idee des Abends. „Endlich darf ich einfach nur Suppe essen!“

Die Schule, ein unerreichbarer Traum
Gut gewürzte Suppen wird der Apostolische Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen in den nächsten Wochen verzehren. Er kaufte bei der Spendentombola sechs Lose. Und jedes Los gewann drei indische Gewürze aus fairem Handel. Die indische Projektpartnerin der kfb, Sr. Jessy Jacob, konfrontierte die Gäste beim Suppenessen mit der Lebenswirklichkeit der Frauen in ihrer Heimat. „Für den Großteil der Mädchen in den Dörfern Bihars ist der Besuch einer Schule ein unerreichbarer Traum.“ Dass sie Lesen und Schreiben lernen, ist eines der Ziele, die die Aktion Familienfasttag unterstützt. Mädchen und Frauen sollen die Regie ihres Lebens selbst übernehmen können, wünscht sich Margit Hauft, die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Denn die Drehbücher würden noch allzu oft von Männern geschrieben.

Entwicklung betrifft alle
Sichtlich stolz auf die Aktion Familienfasttag zeigte sich Bischof Alois Schwarz. „Mit besonderer Wertschätzung denken wir an alle in der Entwicklungszusammenarbeit, die die Position von Frauen in der Gesellschaft stärken.“ Dass die staatliche Entwicklungszusammenarbeit in Österreich zu wenig Gewicht bekommt, daran erinnerte kfb-Vorsitzende Margit Hauft in ihrer Rede. Während Spendenorganisationen ihr Ergebnis trotz der viel zitierten Krise verbessern können, spart die Regierung beim Budget für Entwicklungszusammenarbeit, statt konsequent das Ziel von 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens zu verfolgen, das bereits vor über 40 Jahren formuliert wurde. „Das ist beschämend!“, so Hauft. In einer Welt der globalen Zusammenhänge betreffe die Entwicklung der ärmeren Länder alle, auch die Reichen. Daher sollen sich Politikerinnen und Politiker besonders für die Erhöhung der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit einsetzen.

Einige Politikerinnen und Politiker konnten aufgrund der verlängerten Sitzung im Nationalrat nicht rechtzeitig zum Benefiz-Suppenessen kommen. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer etwa musste aus diesem Grund auf das Benefiz-Suppenessen 2012 verzichten. Die Klubobfrau der Grünen, Eva Glawischnig, gab dem Suppenessen für den guten Zweck den Vorrang und hielt der Aktion Familienfasttag die Treue. Mit dabei außerdem: Volksanwältin Terezija Stoisits, Caritaspräsident Franz Küberl, Gleichbehandlungsanwältin Ingrid Nikolay-Leitner, Altbischof Maximilian Aichern, Peter Schipka, Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich.

Hintergrund: Familienfasttag am 2. März 2012
Der 2. März 2012 ist Familienfasttag. Das, worauf Sie verzichten, kommt anderen Menschen zugute. Am 4. März 2012, dem zweiten Fastensonntag, sammeln die Pfarrgemeinden in Österreich für die Aktion Familienfasttag. Fast überall gibt es gemeinsame Suppenessen, deren Erlös der Aktion Familienfasttag und ihren Projekten für Frauen gespendet wird. In den größeren Städten lädt die Katholische Frauenbewegung zu prominent besuchten Benefiz-Suppenessen.

teilen macht stark
Die Aktion Familienfasttag unterstützt mehr als 100 Projekte in Ländern des Südens.
Als erste entwicklungspolitische Aktion in Österreich widmete sich die Aktion Familienfasttag bereits 1958 der Stärkung von Frauen. Sie ist zur verlässlichen Partnerin für viele starke Frauen in Lateinamerika und Asien geworden. Die Projektpartnerinnen der Aktion Familienfasttag setzen sich für mehr Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheit, Frieden, Nahrungsmittelsicherheit dort ein, wo die Lebensumstände besonders schwierig sind.

Ihre Spende gegen die Not von Frauen und ihren Familien!

Die Spendenkontonummer für die Unterstützung der Aktion Familienfasttag lautet 1.250.000 bei der Bawag P.S.K., BLZ 60.000. Spenden an die Aktion Familienfasttag sind steuerlich absetzbar!
 

Zum Download bitte auf die Bilder klicken

(Bitte geben Sie die Fotocredits an. - Vielen Dank!)

 

kfbö-Vorsitzende Margit Hauft, Präsident Dr. Christop Leitl, Sister Jessy Jacob SND und Nuntius peter Stephan Zurbriggen posieren um den Suppentopf.

© Jacqueline Godany/kfbö

 

 

 Prominente Gäste aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft scharen sich um den Suppentopf: v.l.n.r.: Mag.a Anna Maria Hochhauser, Timna Brauer, Nuntius Zurbriggen, Mag.a Judith Schwentner, Bischof Alois Schwarz, Margit Hauft, Präsident Dr. Christoph Leitl, Altbischof Maximilian Aichern, Sister Jessy Jacob, Caritaspräsident Fran Küberl, Martha Schultz, Volksanwältin Terezija Stoisits, Dr. Peter Schipka, Dr.in Eva Glawischnig-Piesczek, Gleichbehandlungsanwältin Ingrid Nikolay-Leitner, Maria Rauch-Kallat.

© Jacqueline Godany

 

Margit Hauft, Vorsitzende der kfbö, und Bischof Dr. Alois Schwarz, in der Bischofskonferenz zuständig für die Katholische Frauenbewegung und Fragen zu Wirtschaft und Umwelt, gemeinsam mit Präsident Dr. Christoph Leitl, Vizepräsidentin Martha Schultz und Generalsekretärin Mag.a Anna Maria Hochhauser.

©  Jacqueline Godany/kfbö

 

 

 

 

 

Margit Hauft reklamiert, die Entwicklungszusammenarbeit höher zu dotieren.

© Jacqueline Godany

 

 

 

 

Präsident Dr. Christoph Leitl macht die Spenden, die an diesem Abend gegeben werden, dop

pelt so viel wert.

© Jacqueline Godany/kfbö

 

 

 

 

Sister Jessy Jacob SND berichtet vom Projekt "Integrated Community Empowerment Centre" im District Munger im nordöstlichen Bundesstaat Bihar.

© Jacqueline Godany/kfbö

 

 

 

 

 

Bischof Dr. Alois Schwarz schätzt die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs.

© Jacqueline Godany/kfbö

 

 

 

Apostolischer Nuntius Zurbriggen kauft Lose in großen Mengen zugunsten der Aktion Familienfasttag. Er wird die "stärkenden Gewürze aus fairem Handel" unter seinen MitarbeiterInnen verschenken.

© Jacqueline Godany/kfbö

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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