Tuesday 20. August 2019

Philippinen: Hilfe nach dem Sturm

Katholische Frauenbewegung unterstützt Organisationen bei Hilfe vor Ort aus den Mitteln der Aktion Familienfasttag

Er hieß Bopha und tobte Anfang Dezember über die südphilippinische Insel Mindanao hinweg. Die Bilanz das Taifuns ist verheerend: 902 Todesopfer, 934 Vermisste, über 66.000 Häuser zerstört, ein Großteil der Ernte vernichtet, gekappte Strom- und Trinkwasserversorgung. Insgesamt sind 5,4 Millionen Menschen betroffen. Zwei Partnerorganisationen der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfb), das Mindanao Migrants Center und KAABAY, melden große Schäden in den von ihnen betreuten Gebieten. Die kfb hilft mit Mitteln des Notfallfonds der Aktion Familienfasttag.

 

Mindanao Migrants Center gegen Menschenhandel

Das Team des Mindanao Migrants Centers erhob gleich nach dem Wirbelsturm den Bedarf von Hilfsgütern in der Gemeinde Batanga im Einzugsgebiet der Inselhauptstadt Davao. Es fehlt vor allem an sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln. 500 Notpakete wird die kfb-Partnerorganisation aus dem Notfallfonds der Aktion Familienfasttag schnüren und verteilen. Hauptaugenmerk legt die von der UNO als Spezialistin in Flüchtlings- und Migrationsfragen anerkannte Organisation auf die Gefahr des Menschenhandels. Denn insbesondere in Krisenzeiten sind Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen für Arbeiten im Ausland leicht anzuwerben. Diese Vorgänge möchte das Mindanao Migrants Center frühestmöglich unterbinden: mit Kontrollmaßnahmen rund um die Notunterkünfte und mit einer massiven Informationskampagne zu Menschenhandel in den Evakuierungslagern. Das Mindanao Migrants Center arbeitet in diesem Bereich eng mit Regierungsstellen und anderen Hilfsorganisationen zusammen.

 

KAABAY schnürt Hilfspakete

Besonders hart traf der Wirbelsturm den Südosten der Insel Mindanao. In der Gemeinde New Bataan wurden große Teile der Gesundheitsposten zerstört, die Kalusugan alang sa Bayan (KAABAY – „Gesundheit für das Volk“) mit Hilfe der Aktion Familienfasttag der kfb aufgebaut hat. Für den Moment aber gilt es die aktuelle Not unter der betroffenen Bevölkerung zu lindern: mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser, Medikamenten, Moskitonetzen und Kerzen. Denn die staatlichen Hilfsgüter reichen bei Weitem nicht aus. Aus dem Notfallfonds der Aktion Familienfasttag stellt die kfb 5000,- Euro zu Verfügung. Damit erhalten 1000 Familien eine erste Notunterstützung.

 

Hilfe aus dem Notfallfonds der Aktion Familienfasttag

Der Notfallfonds der Aktion Familienfasttag der kfb ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Daraus werden ausschließlich Partnerorganisationen gefördert, die von Katastrophen betroffen sind und zusätzliche Hilfe benötigen. Ziel der kfb-Förderpolitik ist es, mit Hilfe der Partnerorganisationen die Situation von Frauen langfristig zu verändern. Spenden können Sie über www.teilen.at/fft/spenden.

 

 

Links:

www.teilen.at/fft/spenden

http://www.unocha.org/ (engl.)

http://religion.orf.at/stories/2563083/

 

Bilder zum Downloaden:

 

 1    2    3

 

1 und 2: Bilder der Verwüstung

3: Im Mindanao Migrants Center werden Hilfspakete geschnürt.

© MMCEAI

 

Mit einem Klick aufs kleine Bild zum Runterladen.

 

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

 

 

MACH MIT!

Du willst das kostenlose Solidarisch Kulinarisch Kochpaket erhalten?

Dann trag hier Deine E-Mail-Adresse ein:

 

zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2 3 ... 14 15 16     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, E-Mail: teilen@kfb.at
http://www.teilen.at/