Mittwoch 12. Dezember 2018

Katholische Frauenbewegung hält mit Engagement für benachteiligte Frauen Solidarität und die Praxis des Teilens lebendig

2,16 Millionen Euro Jahresergebnis der Aktion Familienfasttag 2013

 

[Wien, 25.6.2014, PA] Rund 2,16 Millionen Euro überwiesen 2013 über 2.600 kfb-Gruppen und Pfarrgemeinden sowie tausende Einzelpersonen auf das Spendenkonto der Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung. Die älteste entwicklungspolitische Frauen-Initiative in Österreich fördert Frauengruppen in Asien, Lateinamerika und Afrika. „Unser Ziel ist es“, so kfbö-Vorsitzende Barbara Haas, „die betroffenen Frauen zu stärken, zu ermächtigen, ihr Leben vor Ort selbständig und selbstbestimmt zu gestalten.“ In der Gruppe lernen die Frauen lesen und schreiben, erhalten sie Wissen zu Körper und Hygiene, erwirtschaften eigenes Einkommen und setzen sie sich für ihre Rechte ein.

 

Stärke der kfb liegt in der Basis

Die Stärke der Katholischen Frauenbewegung liegt darin, einerseits von einer großen Basis in Österreich getragen zu sein. Andererseits unterstützt sie aus diesem Selbstverständnis heraus Frauen an der Basis in Ländern des Globalen Südens. Das entwicklungspolitische Engagement der kfb-Frauen schließt auch eine intensive Auseinandersetzung mit der Situation von Frauen in Asien, Lateinamerika und Afrika ein.

 

2013 und 2014 lag der Schwerpunkt der Bildungsarbeit auf Arbeitsbedingungen, die Frauen in Notlagen im Globalen Süden oftmals akzeptieren müssen. Sei es als Arbeitsmigrantinnen wie tausende Filippinas, die ihre Familien verlassen, um in den reichen Ländern dieser Erde im Haushalt oder anderen – meist schlecht bezahlten und rechtlich unsicheren – Jobs Geld zu verdienen, das sie zum Großteil nach Hause schicken. Sei es als Spinnerei-Arbeiterinnen wie rund 200.000 mittellose junge Inderinnen, die in den Zentren der Textilindustrie von Tamil Nadu, Südindien, wie Sklavinnen ausgebeutet werden.

 

Wissen um globale Zusammenhänge fördert zivilgesellschaftliches Engagement

Aus der Beschäftigung mit der Situation von Frauen im Globalen Süden gewinnen die kfb-Frauen neue Perspektiven. Ihr Wissen geben sie weiter, im Rahmen von Gottesdiensten, Bildungs- und Benefiz- Veranstaltungen oder im persönlichen Gespräch bei Haussammlungen. „Wir wollen, dass die Menschen in unserer Gemeinde genauer hinschauen auf politische Entscheidungen und welche Auswirkungen diese auf Frauen im Globalen Süden haben“, erklärt Gerti Täubler, Leiterin des entwicklungspolitischen Arbeitskreises der kfb Wien.

 

Dabei geht es um privates Konsumverhalten ebenso wie um zivilgesellschaftliches Engagement, wie z.B. gegen die Kürzungen des entwicklungspolitischen Budgets im Rahmen der „Mir wurscht“-Kampagne seit September 2012 einzutreten oder sich der Unterschriften-Kampagne gegen Lohnsklaverei in südindischen Baumwoll-Spinnereien der Partnerorganisation Vaan Muhil anzuschließen.

 

„Was teilen bewirkt“ können Sie im Detail im Jahresbericht der Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung nachlesen. Hier steht zum Herunterladen bereit oder kann als Broschüre bestellt werden beim:

Referat für Entwicklungspolitik der kfbö

Spiegelgasse 3/II, 1010 Wien

T: +43 1 51 552-3697, E: teilen@kfb.at

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

zum Download

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1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, E-Mail: teilen@kfb.at
http://www.teilen.at/