Donnerstag 20. Juli 2017
CIDSE

Change for the Planet – Care for the People

CIDSE Lebensstil-Kampagne 2015-2017

[Wien, 1.7.2015. HP] Die CIDSE, der Weltdachverband der katholischen Hilfswerke, startet heute (1. Juli 2015) eine dreijährige Kampagne zu nachhaltigem Lebensstil: “Change for the Planet - Care for the People” vereint die Kräfte von 17 europäischen und nordamerikanischen Katholischen Hilfswerken, darunter auch die Katholische Frauenbewegung Österreichs, im Kampf für soziale Gerechtigkeit durch die Förderung nachhaltiger Lebensstile.

Vaan Muhil

35.000 Unterschriften aus Österreich an Arbeitsminister in Südindien übergeben

Arbeitsbedingungen von Frauen in indischen Baumwollspinnereien laut neuesten Untersuchungen nach wie vor erbärmlich

[Wien, 15.4.2015, PA] 35.000 Unterschriften, mit denen sich Österreicherinnen und Österreicher für ein Verbot der Ausbeutung von Frauen und Mädchen in südindischen Baumwollspinnereien ausgesprochen haben, sind am 7. April vom Leiter der Menschenrechts- und kfb-Partnerorganisation „Vaan Muhil“, Arockiasamy Britto, an den Arbeitsminister des Bundesstaates Tamil Nadu übergeben worden. „Es ist uns gelungen, im Zuge der Übergabe mit dem Arbeitsminister ausführlich zu sprechen“, so Menschenrechtsaktivist Britto, „er hat sämtliche Anliegen unsererseits positiv aufgenommen“. In einem Schreiben an die Katholische Frauenbewegung Österreichs und ihre KooperationspartnerInnen dankt Britto für die Unterstützung aus Österreich: „Wir profitieren so sehr von diesen Unterschriften“.

Casa Cultural Tejiendo Sororidades

Gewalt gegen Frauen: Bewusstseinsarbeit nötiger denn je

Katholische Frauenbewegung Österreichs ruft mit Aktionen und Projekten zu verstärktem Einsatz in der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen auf

  

[Wien, 26.11.2014] „Immer noch wird Gewalt gegen Frauen tabuisiert und marginalisiert“, erklärt Barbara Haas, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, anlässlich der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ vom 25. November bis 10. Dezember 2014. Haas ruft insbesondere die steigende Zahl an Opfern des internationalen Menschenhandels in Erinnerung: zu 70 Prozent sind das Frauen und Mädchen, wobei die Formen der „modernen Sklaverei“, denen die Betroffenen unterworfen sind, immer mehr variieren. Kommerzielle sexuelle Ausbeutung ist mit 66 Prozent in Europa nach wie vor die vorherrschende Form, im Ansteigen begriffen sind daneben Zwangsarbeit, Zwangsehen und Schuldknechtschaft. „Die Katholische Frauenbewegung Österreichs engagiert sich national wie global mit Aktionen und Projekten gegen derlei Unterdrückung und Gewalt“, so Barbara Haas.

Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer

Unterschriftenkampagne gegen Lohnsklaverei: Ergebnis übertrifft alle Erwartungen

Mehr als 34.000 ÖsterreicherInnen unterzeichneten Petition der Aktion Familienfasttag für faire Arbeitsbedingungen in südindischer Textilindustrie

 

[Wien, 6.5.2014, PA] Die Botschaft ist angekommen: Kleidung hat ihren Preis, wenn Arbeiterinnen in der Textilproduktion im Süden faire Arbeitsbedingungen vorfinden können sollen. Mehr als 34.000 Österreicherinnen und Österreicher, fast sieben Mal mehr als erwartet,  sind der Aufforderung der Aktion Familienfasttag  gefolgt und haben eine Petition unterschrieben, die auf ein Verbot des „Sumangali-Schemes“  in Baumwollspinnereien im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu zielt. Gemeint sind damit Arbeitsverträge, die Mädchen und jungen Frauen versprechen, sich eine Mitgift und damit den Status einer „Sumangali“, einer  „glücklich verheirateten Frau“, erwirtschaften zu können. Tatsächlich geraten die Betroffenen in ausbeuterische Beschäftigungsverhältnisse. Rund 200.000 Frauen und Mädchen sind aktuell Opfer des „Sumangali-Schemes“, sie arbeiten,  ständig überwacht, 7 Tage die Woche in 12-Stunden-Schichten, werden gering bis gar nicht entlohnt, nur notdürftig medizinisch versorgt, sind Demütigungen und Gewalt ausgesetzt. Die Garne aus den Spinnereien, in denen sie schuften, sind der Rohstoff einer Vielzahl von Modelabels auf dem europäischen und internationalen Bekleidungsmarkt. Die in Österreich gesammelten Unterschriften gegen dieses Regime sollen nun vom Leiter der südindischen Menschenrechtsorganisation Vaan Muhil  und Projektpartner der Aktion Familienfasttag, Arockiasamy Britto, dem  Arbeitsminister  des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu übergeben werden.

kfbö

Fleißige Hände, Leiden ohne Ende

Eine Publikation der Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs über „die systematische Ausbeutung weiblicher Arbeitskraft in Indien“

 

[Wien, 11.12.2013, HP] „Die systematische Ausbeutung weiblicher Arbeitskraft in Indien“  ist Thema einer Publikation, die die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs in Zusammenarbeit mit der Frauensolidarität, Verein zur Förderung von Frauenrechten international, und der Produktionsgewerkschaft (PROGE) jetzt vorgelegt hat. Unter dem Titel „Fleißige Hände, Leiden ohne Ende“ befasst sich das 40-seitige Heft in einem großen Bogen mit der Ungleichverteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit entlang der Kategorie „Geschlecht“, die in Weltgegenden wie Indien in extrem krasser Art in Erscheinung tritt.

Eindrucksvoller Poetry Slam für ein gewaltfreies Leben von Frauen

Veranstaltung im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Am 5. Dezember fand der Poetry Slam zum Thema „gewaltfreies Leben für Frauen“ statt. Gemeinsam mit sechs anderen Organisationen hatte die kfb diese Aktion organisiert, die von Mieze Medusa und Clara Felis in der Moderation tatkräftig unterstützt wurde. Ein paar Eindrücke vom Abend finden Sie hier.

 

Katharina Wegan/kfbö

Der Tod geht über den Naschmarkt

kfb-Flash Mob zur Kampagne „Mir wurscht, wenn 5.000 Frauen bei der Geburt sterben“

Weil es den Frauen der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfb) nicht wurscht ist, dass jede Woche 5.000 Frauen weltweit an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt sterben, protestierten am Samstag, 10. November 2012, rund 50 kfb-Frauen mit einem Flash Mob gegen die massiven Kürzungen der Regierung in der Entwicklungszusammenarbeit. Stellvertretend für die schwangeren Frauen, die in den Ländern des Südens aus mangelnder reproduktiver Gesundheitsfürsorge ihr Leben verlieren, inszenierten die Frauen der kfb ihr Sterben auf dem Wiener Naschmarkt auf dramatische Weise. Mit Schwangerschaftsbäuchen aus Luftballons fielen sie mitten am Naschmarkt „tot“ zu Boden.  Mehr

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