Mittwoch 13. Dezember 2017
KABÖ

Arbeit muss gut sein, damit das Leben gut sein kann.

Katholische Arbeitnehmer/innen Bewegung Österreich unterstützt Kampagne gegen Lohnsklaverei

Die Katholische Arbeitnehmer/innen Bewegung Österreich unterstützt die Kampagne gegen Lohnsklaverei in indischen Baumwollspinnereien, weil wir uns seit vielen Jahren für gute und menschenwürdige  Arbeit einsetzen.


Wir machen uns für eine demokratische und partnerschaftliche Gesellschaft, die auf Gleichberechtigung, sozialer Gerechtigkeit und Solidarität beruht stark. Die Lösung zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit besteht darin, das Thema der menschenwürdigen Arbeit ernsthaft anzugehen. In unserer globalisierten Wirtschaft braucht es dazu solidarische Maßnahmen auf internationaler Ebene.


Für uns ist es nicht nur wichtig Arbeit zu haben, sondern auch unter guten Bedingungen zu arbeiten. Gute Arbeit garantiert die Würde des Menschen, sorgt für ein gerechtes Einkommen (sichert die Existenz) und trägt Verantwortung für die Umwelt.


Wir fordern daher "Gute Arbeit" und ein gutes Leben für alle.

 

Maria Etl, kabö-Bundessekretärin

weltumspannend arbeiten

Setzen wir ein Zeichen internationaler Solidarität

weltumspannend arbeiten setzt Zeichen internationaler Solidarität

Die Wertschöpfungskette in der Bekleidungsindustrie ist geprägt von ausbeuterischen Bedingungen. Wir sind der Meinung, dass es so nicht weiter gehen darf! Daher unterstützen wir die Kampagne der Aktion Familienfasttag und setzen ein Zeichen internationaler Solidarität mit unseren Kolleginnen in der indischen Textilproduktion. Mit unseren Unterschriften fordern wir, dass die Ausbeutung von Arbeitnehmerinnen in den indischen Baumwollspinnereien ein Ende haben muss. Setzen wir uns gemeinsam für menschwürdige Arbeitsbedingungen ein!

 

Mag.a Eva Prenninger, weltumspannend arbeiten

Frauensolidarität

EntscheidungsträgerInnen zur Rechenschaft ziehen

Frauensolidarität solidarisiert sich gegen Arbeitsrechtsverletzungen und den Abbau von Rechten

Die Frauensolidarität setzt sich für das Aufzeigen fehlender sozial- und arbeitsrechtlicher Mindeststandards sowie eine Bewusstseinsschaffung über den gesamtwirtschaftlichen Beitrag von Frauen ein. Bei internationalen Protestaktionen – wie der Unterschriftenaktion gegen Lohnsklaverei in indischen Spinnereien – solidarisieren wir uns gegen die weltweiten und zunehmenden Arbeitsrechtsverletzungen von Frauen sowie den Abbau bestehender Rechte. Das Aufzeigen von Missständen und Forderungen von Partnerinnen des globalen Südens ist dabei ein wichtiges und unterstützenswertes Instrument. EntscheidungsträgerInnen in Politik, Wirtschaft und Gewerkschaft müssen zur Rechenschaft gezogen werden, um menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.

 

Claudia Dal-Bianco, Frauensolidarität

Clean Clothes Kampagne

Versklavung von jungen Frauen darf keinen Platz im 21. Jahrhundert haben

Clean Clothes Kampagne unterstützt Engagement der kfb für ein menschwürdiges und freies Leben dieser indischen Mädchen.

Die Hoffnung von indischen Mädchen auf ein besseres Leben wird schamlos ausgenutzt. Für das Versprechen genug Geld für ihre Mitgift verdienen zu können, machen sie sich auf den Weg. Angekommen erwartet sie ein Leben hintern Zäunen, immer unter Aufsicht. Diese Versklavung von jungen Frauen darf keinen Platz mehr haben im 21. Jahrhundert! Deswegen unterstützt die Clean Clothes Kampagne die anwaltschaftliche Tätigkeit der Katholischen Frauenbewegung Österreichs für ein menschwürdiges und freies Leben dieser indischen Mädchen.

 

Michaela Königshofer, Koordinatorin Clean Clothes Kampagne Österreich

Südwind

Menschenrechte vor Konzern-Profite!

Südwind unterstützt die Kampagne gegen Lohnsklaverei in Indien

Südwind setzt sich seit vielen Jahren für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein. In unserer Lobby-Arbeit und unseren Kampagnen fordern wir auch einen existenzsichernden Lohn (living wage) für die NäherInnen in der globalen Bekleidungsindustrie ein. Dafür vernetzen und solidarisieren wir uns mit NGOs und Gewerkschaften weltweit. Und darum unterstützen wir auch die Aktion Familienfasttag der kfb in ihrer Kampagne gegen ausbeuterische Zwangsarbeit in Indien. Politische EntscheidungsträgerInnen haben die Verantwortung, Gesetze zu erlassen, durch die Unternehmen für die weltweit negativen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit – gerade im Bereich der Menschen- und Arbeitsrechte – haftbar gemacht werden können. Menschenrechte müssen über den Profitinteressen von Unternehmen stehen.

  

Mag.a Elfriede Schachner, Südwind-Geschäftsführerin

Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, E-Mail: teilen@kfb.at
http://www.teilen.at/