Sonntag 19. November 2017

Kalter Kaffee macht schön, fair gehandelter unabhängig

Die Fundación Entre Mujeres verhilft Frauen in Nicaragua zu einem selbstbestimmten Leben.


„Früher baten wir um Erlaubnis, wenn wir zu einer Dorfversammlung oder einem Workshop gehen wollten. Wir hatten total verinnerlicht, dass wir den Männern gehören und ihnen gehorchen müssen. Aber die FEM kam zu uns und weckte uns auf. Jetzt entscheide ich, wie ich mich anziehe, was ich essen möchte. Wenn ich mal wohin reisen muss, dann frag ich nicht um Geld. Ich verfüge über eigene Einkünfte. Auch die Kommunikation zuhause hat sich verbessert, die Hausarbeit teilen wir gerecht.“

María Isabel Zamora Muñoz, Fundacíon Entre Mujeres, Nicaragua

 

María Isabel Zamora Muñoz ist Bäuerin in Pueblo Nuevo, einem Dorf im Norden Nicaraguas. Hier baut sie biologischen Kaffee, Getreide und Gemüse an. Vor 17 Jahren nahm sie Kontakt mit der Fundacíon Entre Mujeres (FEM) auf. Damals schuftete sie noch als Tagelöhnerin auf den Haciendas zahlreicher Großgrundbesitzer.

Steckbrief

Fundación entre Mujeres (FEM) mit Sitz in Estelí im Norden Nicaraguas, arbeitet seit 1994 in acht Gemeinden in Las Segovias mit Frauengruppen im ländlichen Raum.

 

Ziel: Förderung der Mitbestimmung von Frauen aus benachteiligten Bereichen an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes. „Empowerment“ für Frauen durch Zugang zu Krediten, Landbesitz, Einkommensschaffung durch Produktionsprojekte etc.

 

Arbeitsbereiche: Gesundheit, Bewusstseinsbildung in Bezug auf Geschlechterfragen, Organisation der Frauen, Landbesitz und Produktion, umfassende Bildungsarbeit

 

kfb-Partnerorganisation seit 1998.

 

Fördersumme: 24.000,-- Euro

 

Modellprojekt: 2007 und 2005.

 

Film: "Land in Frauenhand" auf der DVD "Frauenkraft gegen Männergewalt". Regie: Danielle Proskar, Kamera: Gerd Hierzer © 2009.

 

Fotos und Projektbeschreibung zu FEM

stehen hier zum Downloaden bereit.

 

Die Projektbeschreibung zum Ausdrucken finden Sie hier.

 

Um ein Bild in großer Auflösung herunterzuladen, klicken Sie es an!

 

María Isabel Zamora Muños bei der Kaffeernte 

© FEM

María Isabel Zamora Muños lernte im Lernkreis mit ihrer Frauengruppe, wie man Kaffeepflanzen züchtet, Bio-Dünger gewinnt, den Anbau diversifiziert und nachhaltige Landwirtschaft betreibt. Heute lernt sie für ihren Schulabschluss, um sich später als Agraringenieurin für die Gesellschaft einzusetzen.

© FEM

FEM-Frauen einer Kooperative in Estelí im Norden Nicaraguas singen ein Lied der Hoffnung zum Dank an die Frauen der kfb.

© Barbara Wandl/kfbö

Kaffee aus der Produktion einer Frauen-Kooperative, die FEM-Frauen gegründet haben.

© Barbara Wandl/kfbö

FEM-Frauen verkaufen ihre Produkte am Markt.

© Barbara Wandl/kfbö

María Isabel Zamora Muñoz bei einer Demonstration für Frauenrechte.

© FEM

   

Spenden Sie für die Frauen von FEM

und stärken Sie sie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben:

 

María Isabel Zamora Muños bei der Kaffee-Ernte. © FEM

 

Mit 300 Euro fördern Sie eine Studentin, damit sie an der landwirtschaftlichen Universität studieren und ihr Wissen im Dorf weitergeben kann.

 

Mit 100 Euro geben Sie drei Bäuerinnen ein Startpaket zum Anbau von roten Bohnen, die in trockenem Klima gedeihen. Das Paket enthält Saatgut, ein System zur Tröpfchenbewässerung und Werkzeug.


Mit 50 Euro ermöglichen Sie einer Bäuerin, mit einem Pärchen Schafe eine Zucht aufzubauen.

 

 

Hier können Sie direkt online spenden!

DANKE!

Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, Fax: +43(0)1 / 51 552-3764, E-Mail: teilen@kfb.at
http://www.teilen.at/