Freitag 22. September 2017

Ube-Marmelade als Lebensgrundlage

WISE ACT hilft Frauen auf den Philippinen, ihre Unternehmensidee erfolgreich zu verwirklichen.

 

Nimfa Mendoza erhielt bereits mehrere Preise: Die Women’s Rural Bank zeichnete sowohl sie als „Best Family Entrepreneur“ als auch ihre Ube-Marmelade als „Best Product of the Year“ aus. Das war 2007. Der Weg dorthin war steinig. Vor knapp 20 Jahren hatte ihr Mann Mario gerade seine Arbeit als Fahrer verloren. 

Steckbrief

Women’s Institute for Sustainable Economic Action Inc., kurz WISE ACT mit Sitz in Manila, Quezon City (Philippinen), arbeitet seit 1996 mit 13 Basis-Frauenorganisationen in den Provinzen Rizal, Batangas und Quezon.

 

Ziel: Frauen im informellen Wirtschaftssektor beim Aufbau von Kleinunternehmen nachhaltig zu unterstützen, sie für bestehende Geschlechterverhältnisse zu sensibilisieren und auf politischer Ebene für eine bessere soziale Absicherung von Frauen einzutreten.

 

Arbeitsbereiche: wirtschaftliche Bildung (Unternehmensführung, Produktentwicklung, Vermarktung, etc.), Bewusstseinsbildung in Bezug auf Geschlechterfragen und Ökologie

 

kfb-Partnerorganisation: seit 2009.

 

Fördersumme: 78.000,-- Euro

 

Fotos und Projektbeschreibungzu WISE ACT

stehen hier zum Downloaden bereit.

 

Die Projektbeschreibung zum Ausdrucken finden Sie hier

 

Um ein Bild in großer Auflösung herunterzuladen, klicken Sie es an!

 

Nimfa produziert heute neben der prämierten Ube-Marmelade auch Süßigkeiten. Der Aufbau ihres kleinen Unternehmens hat ihr viel abverlangt. Sie ist stolz auf ihren Erfolg und gleichzeitig dankbar für den Rückhalt, den sie bei den Frauen von WISE ACT findet.

© Anja Appel / kfbö

Nimfa Medoza mit Mitarbeiterinnen bei der Produktion von Süßigkeiten. Nimfa hat viele Kurse bei WISE ACT besucht. Hier erfuhr sie, wie wichtig Hygiene in der Produktion von Lebensmitteln ist. Sie lernte, die Haltbarkeit ihrer Marmelade zu verbessern. Und sie eignete sich reichlich Wissen zu Vermarktung und Unternehmensführung an.

© Anja Appel / kfbö

Nimfa mit einem Mitarbeiter bei der Produktion von Süßgikeiten.

© Anja Appel / kfbö

In Dubai gibt es am Flughafen eigene Schalter für philippinische Arbeitskräfte, den so genannten Oversea Filipin@s Workers (OFW). Nimfa wollte nicht im Ausland arbeiten, wie viele ihrer Landsleute. Obwohl die philippinische Regierung die Arbeitsmigration sehr fördert: mit speziellen Ausbildungsprogrammen etwa oder gezielten Maßnahmen zur Rekrutierung von Arbeitskräften aufgrund bilateraler Abkommen mit anderen Staaten. Es steckt eine volkswirtschaftliche Strategie dahinter, die das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhen soll. Immerhin machen die Zahlungen der OFW an ihre Angehörigen in den Philippinen über ein Achtel des BIP aus.

© Anja Appel / kfbö

Spenden Sie für Kleinstunternehmerinnen in den Philippinen

und stärken Sie sie beim Aufbau ihrer Lebensgrundlage:

 

Nimfa Mendoza mit Mitarbeiterinnen bei der Produktion von Süßigkeiten © Anja Appel / kfbö


Mit 100 Euro ermöglichen Sie rund 50 Frauen, handwerkliche Trainings zu besuchen. Hier lernen sie z.B. Seife oder andere Produkte für den täglichen Gebrauch herzustellen, die sie weiter verkaufen können.


Mit 50 Euro helfen Sie Kleinstunternehmerinnen, Vernetzungstreffen zu organisieren und im Erfahrungsaustausch voneinander zu lernen.


Mit 20 Euro ermöglichen Sie einer Jungunternehmerin, in einem Informationsseminar mehr über die rechtlichen und wirtschaftlichen Schritte zu einer Unternehmensgründung zu erfahren.

 

Hier können Sie direkt online spenden!

DANKE!

 

Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, Fax: +43(0)1 / 51 552-3764, E-Mail: teilen@kfb.at
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