Tuesday 20. August 2019

Frauensolidarität verwirklichen

06.12.2003
Mag.a Beate Gratzer und Mag.a Milena Müller vernetzen als Referentinnen für Entwicklungsförderung der kfbö Frauen zwischen Nord und Süd
Beeindruckend und sehr motivierend für ihre künftige Arbeit verlief der erste Besuch der beiden neuen kfbö-Referentinnen für Entwicklungsförderung bei Projekten der Aktion Familienfasttag in Asien. Seit mehr als 40 Jahren fördert die kfb Frauenprojekte vorwiegend in Asien und einigen Ländern Lateinamerikas. Einen Einblick in diese mehrjährige Zusammenarbeit mit Projektpartnerinnen in Süd-Indien und auf den Philippinen konnten Beate Gratzer und Milena Müller gewinnen. Obwohl sie Lebensverhältnisse von Frauen in der „Dritten Welt“ bereits kannten, haben sie die außerordentlichen Eindrücke von Begegnungen mit Frauen in Indien und auf den Philippinen überwältigt.

Maga. Milena Müller, aufgewachsen in Österreich und Bolivien, legte bereits während ihres Studiums der Sozial-und Wirtschaftswissenschaften den Schwerpunkt in die Entwicklungspolitik. Die 29jährige ist für die entwicklungspolitischen Bildungskampagnen und die durch die Aktion Familienfasttag unterstützten Frauenförderungsprojekte in Indien verantwortlich. Ihr erster Besuch beim Modellprojekt der Aktion Familienfasttag 2004 in Tamil Nadu machte ihr klar, wie schwierig dort das Leben für viele Menschen aufgrund deren Ausgrenzung durch das Kastensystem ist. „Die Dalits, die kastenlosen, unberührbaren Frauen in Indien, sind stigmatisiert. Die Frauenförderungsprojekte der kfb sind ein Zeichen internationaler Frauensolidarität. Sie befähigen Frauen dazu selbstbewusst für ihre Rechte einzutreten und Chancen auf ein besseres Leben zu erkämpfen.“

Mag. Beate Gratzer hat nach ihren Studien in Religionspädagogik, Theologie und Spanisch einige Zeit in Indien verbracht und dann im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes in einem Frauenprojekt in Mexiko gearbeitet. „Ich habe dort erlebt, wie Frauen oft wie Menschen zweiter Klasse behandelt oder gar nicht gehört und gesehen werden. Frauen sind in Ländern mit sehr von Machos geprägten Gesellschaftsstrukturen die Unterdrücktesten unter den Unterdrückten, die Ärmsten unter den Armen, die Schwächsten unter den Schwachen.“ Für diese Frauen will sich die 27jährige Steirerin einsetzen, auf deren schwierige Lage aufmerksam machen und deren Sprachrohr sein. Im Referat für Entwicklungsförderung der kfbö findet sie dazu vielfältige Möglichkeiten. Ihr Besuch von entlegenen Bergdörfern im Norden der Philippinen, wo die kfbö künftig Gesundheitsprogramme und Einkommen schaffende Initiativen unterstützen will, motivierte sie sehr. „Wir können uns nicht vorstellen, unter welchen Bedingungen hier die Menschen leben müssen. In der Regenzeit sind sie vier Monate von der Umwelt abgeschlossen. Wir wollen ihnen in der Aktion Familienfasttag durch unser solidarisches Teilen zeigen, dass sie nicht im Stich gelassen werden, dass es Wege aus Armut und Ausgrenzung gibt.“

Pressereferentin der kfbö

Mag.a Elisabeth Ohnemus

Tel: 0664-321 89 36

Email: elisabeth.ohnemus[a]kfb.at

Pressephotos der Vorsitzenden

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Mag.a Elisabeth Ohnemus

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