Donnerstag 25. Mai 2017

Entwicklungspolitik

"Die kfb pflegt Kontakte und Partnerschaften zu Frauen anderer Länder und Erdteile. Die Aktion ‚Familienfasttag' will dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Frauen der ‚Dritten Welt' zu verbessern und gleichzeitig das entwicklungspolitische Bewusstsein in unserem Land zu bilden."


Leitlinien der kfb, Nr. 40

Die Aktion Familienfasttag wird seit 1958 von der Katholischen Frauenbewegung (kfb) alljährlich organisiert und österreichweit unter dem Motto "Teilen" durchgeführt.

Als Familienfasttag wurde ein traditionsreicher kirchlicher Fassttag gewählt, der "Quatemberfreitag", 2. Freitag in der vorösterlichen Fastenzeit. An diesem Tag ruft die kfb zu persönlichem Verzicht auf und bittet, als konkreten Akt des Teilens und der Solidarität finanzielle Mittel für Entwicklungsarbeit zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sind Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit seit Beginn wesentliche Bestandteile der Aktion, die sich über das ganze Jahr erstrecken.

MOTIVE

Die Motivation für diese Aktion nimmt die kfb aus dem Evangelium. Die Verpflichtung zum Teilen erwächst aus der Schöpfungsordnung. Gott hat die Güter der Erde für alle geschaffen und die Menschen haben die Verpflichtung, für eine gerechte Verteilung der Güter zu sorgen. In diesem Sinne geht es beim Familienfasttag um Gerechtigkeit.
Diese Aktion will zum aktiven Teilen und nicht zu Almosengeben anregen und Veränderungen auf der persönlichen Ebene sowie gesellschaftspolitisches Engagement bewirken.

 

 

ZIELE

Die kfb will mit der Aktion Familienfasttag:

  • Über die Lebensbedingungen der Menschen - insbesondere von Frauen - in Entwicklungsländern informieren und unsere Verantwortung dafür bewusst machen;
  • Zu einem persönlichen Verzicht als Akt der Solidarität aufrufen;
  • Finanzielle Mittel für Entwicklungsprojekte aufbringen, die den am meisten Benachteiligten - vor allem den Frauen - der "Dritten Welt" zugute kommen;
  • Menschenrechte einfordern und Menschenwürde gewährleisten;
  • Frieden, Gerechtigkeit und den sorgsamen Umgang mit der Schöpfung fördern;
  • Die weltweite Solidarität mit Frauen stärken.

In ihrem Engagement für die Frauen stützt sich die kfb unter anderem auf folgende Worte Papst Pauls VI.:"Die Betonung von Gerechtigkeit und Rechten der Armen lässt uns klar erkennen, dass die Rechte von Frauen zu einer vorrangigen Angelegenheit werden. Die Rechte von Frauen sind eng verknüpft mit den Rechten der Armen, weil die armen Frauen in besonderer Weise die überwältigenden Lasten in der Sicherung des Überlebens der Familie tragen.... Die Einbeziehung der betroffenen Frauen bei der Auseinandersetzung mit dieser traurigen Realität ist nicht nur wertvoll sondern unbedingt notwendig."

 

Die kfb geht von der Würde jeder Person aus. Sie glaubt an die Kraft der Benachteiligten, die sich unter einer gemeinsamen Vision zusammenschließen und selbst zu ihrer eigenen Befreiung von Unterdrückung und Diskriminierung beitragen. Die kfb unterstützt daher vor allem Prozesse, die auf dem Prinzip der "Animation" nach Paulo Freire aufbauen. Dieser brasilianische Pädagoge entwickelte in seiner "Pädagogik der Unterdrückten" Methoden, die Benachteiligte ermächtigen, selbst Subjekte einer Veränderung zu werden, um die Fülle des Lebens für alle zu ermöglichen. Dies erfordert einen gemeinsamen Einsatz im Norden und Süden gegen jene Strukturen, die Ungerechtigkeiten und Abhängigkeiten verursachen.

 

Das Ernstnehmen unserer PartnerInnen im Süden soll zu einer ausgewogenen Beziehung führen, wie sie Yvon Ambroise, langjährigern Direktor der Caritas India, beschreibt:

"Entwicklungsarbeit sollte als partnerschaftliche Arbeit mit den Armen gesehen werden. Die Beziehung zwischen Geben und Empfangen sollte nicht eine ungleiche sein, d.h. einer hat und der andere hat nicht, oder hier Dominanz und dort Abhängigkeit, sondern eine der Gleichheit.
In einer solchen Partnerschaft teilt man die Liebe, den Respekt und das Bemühen um die Armen, was im Teilen der eigenen Mittel und Möglichkeiten als einem Zeichen der Anteilnahme zum Ausdruck kommt. Auf diese Weise werden Kultur, Werte und die Identität des anderen geachtet, während gleichzeitig kritische Fragen an die negativen Seiten dieser Kultur, der Werte und der Identität aufgeworfen werden. In anderen Worten: Es geht um einen Dialog, der auf gegenseitigen Respekt, Liebe und Sorge aufbaut."   (Yvon Ambroise, langjähriger Projektpartner der kfb)

 

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AKTIONSBEREICHE

Die entwicklungspolitische Arbeit der kfb konzentriert sich auf folgende eng miteinander verknüpfte Bereiche:

1. Umfassende Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
2. Konkrete Projektförderung und Projektarbeit
3. Beharrliche Vertretung der Interessen der Benachteiligten
4. Österreichweite Sammlung

Das Zusammenwirken von hauptamtlichen Fachkräften und dem ehrenamtlichen Engagement vieler Frauen ist für den Erfolg der Aktion notwendig. Im gemeinsamen Handeln wird die weltweite Verantwortung von Christinnen und Christen glaubhaft gelebt.

 

 

BILDUNGSARBEIT

Die Bildungsarbeit der kfb soll zu einer "Kultur des Teilens" führen: Gegenseitiges kennen- und verstehenlernen von Menschen verschiedener Kulturkreise führt zu einer Bereicherung aller Beteiligten.

In der Bildungsarbeit werden entwicklungs- und sozialpolitische Zusammenhänge und daraus resultierende Auswirkungen, insbesondere Ungerechtigkeiten und ungleiche Machtverhältnisse aufgezeigt, bestehende Strukturen und Lebensweisen werden hinterfragt und Wege zu einer gerechteren Verteilung aufgezeigt.

Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit der kfb stellt ganz bewusst die Sichtweisen und Erfahrungen von Frauen ins Zentrum und nimmt Bezug auf ihre spirituellen Wurzeln.

Mit der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit will die kfb in Kichre und Gesellschaft Folgendes erreichen:

  • Bewusstsein für politische und wirtschaftliche Ungerechtigkeiten und ungerechte Strukturen, insbesondere die ungleichen Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern
  • Grundwissen über weltweite Zusammenhänge im wirtschaftlichen und ökologischen Bereich
  • Sensibilität und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen
  • Bereitschaft zur ideellen und finanziellen Unterstützung von Projekten
  • Engagement für Veränderungen in der Gesellschaft

Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit der kfb geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus und bedient sich kreativer Methoden, um ihre Ziele zu erreichen.

Sie ermöglicht Begegnung zwischen Frauen verschiedener Kulturkreise, veranstaltet Seminare und Vorträge, erstellt Bildungsunterlagen und Informationsmaterial zum Familienfasttag für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und Behelfe zur Liturgiegestaltung.

 

 

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Primäres Ziel der Öffentlichkeitsarbeit der kfb ist die Information über Anliegen, konkrete Projekte und Durchführung der Aktion Familienfasttag. Darüber hinaus ist die kfb bemüht, das Interesse für die Lebensbedingungen der Benachteiligten in der sogenannten "3. Welt" bei der österreichischen Bevölkerung zu wecken und zum soli-darischen Handeln zu motivieren. Den Armen und Unterdrückten, insbesondere den Frauen, soll in der Öffentlichkeitsarbeit Gehör verschafft werden. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, Frauen als Opfer zu zeigen, sondern v. a. auch als bewusste Gestalterinnen ihrer Probleme darzustellen. Die kfb versucht dies im Rahmen ihrer eigenen Publikationen und im Kontakt mit anderen Medien.

Die entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit der kfb fühlt sich folgenden Grundsätzen verpflichtet:

  • Wahrung der Würde des Menschen
  • Objektive und wahrheitsgemäße Darstellung von Sachverhalten
  • Detaillierte und realistische Information über die Verwendung der finanziellen Mittel
  • Sicherstellen der Wahrung des Prinzips der Freiwilligkeit
  • Appellieren an die Solidarität statt Heischen nach Mitleid
  • Würdigung der Rolle der Frauen in Entwicklungsprozessen

Durch die Kombination kreativer Vielfalt mit einem einheitlichen Profil nach außen wird der Familienfasttag als österreichweite Aktion in der Öffentlichkeit sichtbar.

 

 

PROJEKTARBEIT

Die kfb will mit ihrer Projektarbeit

  • Die Menschen unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit in allen Bereichen ganzheitlich fördern und die Menschenwürde gewährleisten,
  • vor allem die Bedürfnisse von Frauen berücksichtigen und ihre Position in der Gesellschaft stärken,
  • Strukturverändernde Prozesse in Gang setzen und Probleme an ihren Wurzeln bekämpfen,
  • die kulturelle und religiöse Identität der Betroffenen berücksichtigen,
  • einen Beitrag zur Förderung besonders benachteiligter Bevölkerungsgruppen leisten.

Bei sämtlichen Projekten sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen besonders zu berücksichtigen.

 

 

Die kfb fördert vorrangig Projekte in den Bereichen:

 

Strukturaufbau

- Aufbau und Stärkung von Frauen-Organisationen/Gruppen
- Animationsarbeit
- Frauenforschung

 

Bildung

- Außerschulische Bildung - Erwachsenenbildung (Alphabetisierung, Bewusstseinsbildung, Berufsausbildung, Führungskräfteschulungen)
- Stipendien
- Bildungsarbeit in Österreich

 

Menschenrechte

- Rechtsberatung / Rechtshilfe insbesondere für Frauen
- Förderung der Rechte von ethnischen Minderheiten und gesellschaftlichen Randgruppen
- Demokratisierung
- Friedensarbeit

 

Gesundheit

- Basisgesundheitsprogramme
- Reproduktive Gesundheit
- Aidsvorsorge / Aufklärung

 

Sozialprogramme

- Ausbildung von SozialarbeiterInnen
- Sozialarbeit in Slums und ländlichen Gebieten

 

Wirtschaft

- Ökologische Landwirtschaft
- Nachhaltiges Wirtschaften
- Zugang zu Ressourcen (Land, Kredite, Produktionsmittel)
- Einkommensförderung

 

Kunst und Kultur

- Stärkung der kulturellen Identität
- Förderung künstlerischer Methoden zur Bewusstseinsbildung

 

Vernetzung und Interessensvertretung

Geographisch konzentriert sich die kfb auf einige Schwerpunktländer bzw. -regionen, um durch gezielten Einsatz der Mittel, Ausbau der Kontakte vor Ort und bessere Ko-ordination in der Projektförderung mehr Wirkung zu erzielen. Der Familienfasttag be-gann mit der Unterstützung von Projekten in Korea, das später von anderen Ländern wie Indien und den Philippinen abgelöst wurde. Derzeit liegt der Schwerpunkt der Projektförderung in Ländern Süd- und Südostasiens. Darüber hinaus werden auch Projekte in anderen Regionen gefördert, wenn sie den Kriterien der kfb entsprechen.

 

Die kfb zielt darauf ab, dass ein Projekt

Von ihren PartnerInnen gemeinsam mit den Betroffenen geplant und durchgeführt wird

  • Innovative Zugänge ermöglicht
  • Gesellschaftliche Veränderung bewirkt
  • Einen hohen Multiplikationseffekt hat
  • Lebensgrundlagen sicherstellt
  • Die Bewahrung natürlicher Ressourcen und einer intakten Umwelt gewährleis-tet
  • Angepasste Technologien einsetzt und tradierte Arbeitsweisen berücksichtigt
  • Eigenleistung der Betroffenen aufweist
  • Nur für befristete Zeit Unterstützung durch die kfb braucht
  • Nicht durch andere Förderprogramme abgedeckt wird.

 

 

VERTRETUNG DER INTERESSEN DER BENACHTEILIGTEN

Die kfb fühlt sich verpflichtet, die Anliegen der benachteiligten Menschen in den Entwicklungsländern, insbesondere der Frauen, zu vertreten.

Sie nimmt diese Aufgaben konkret wahr durch Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit, politisches Lobbying und Arbeit in Richtung Veränderung des persönlichen Lebensstils. Dabei bedient sie sich kirchlicher wie weltlicher Strukturen.

Diese Maßnahmen werden verfolgt

  • in den Partnerländern
  • in Österreich
  • auf internationaler Ebene.

Die kfb versucht breite Kreise der Gesellschaft zu erreichen und Einfluss zu nehmen auf EntscheidungsträgerInnen in Kirche, Wirtschaft und öffentlichen Stellen. Sie sucht die Zusammenarbeit mit Organisationen, die in konkreten Fällen das gleiche Ziel wie die kfb verfolgen. Ein besonderes Anliegen ist dabei der kfb das gemeinsame Vorgehen mit ihren Partnerorganisationen in Entwicklungsländern.

 

 

AUFBRINGUNG FINANZIELLER MITTEL UND DEREN VERWENDUNG

Die finanziellen Mittel für die entwicklungspolitische Arbeit bezieht die kfb vorrangig durch die Aktion Familienfasttag, die österreichweit in der Fastenzeit durchgeführt wird und vielfältige Aktivitäten umfasst.

Die Fastenzeit als eine Zeit der Besinnung und Umkehr eignet sich besonders dazu, die ungerechte Verteilung von Gütern und Lebenschancen auf der Welt zu reflektieren.

Fasten kann in diesem Zusammenhang zu einem Überdenken des eigenen Lebensstils und zur Besinnung auf das Wesentliche führen. Ein Aufspüren der spirituellen Wurzeln kann die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen erneuern und Anstoß zu konkretem Handeln sein.

Jesaja 58, 1-14:

"... das ist ein Fasten, wie ich es liebe, die Fesseln des Unrechts zu lösen...."

 

Aktionen zur Finanzierung

  • Sammlungen in Kirchen und Gemeinden
  • Anbieten einfacher Mahlzeiten wie Suppen gegen Spenden / Solidaritätsbeitrag (Suppensonntage)
  • Sammlungen in Familien oder Schulen während der Fastenzeit
  • Öffentliche Aktionen, Informationsstände, öffentliche Aufrufe, ...
  • Erlagscheinbeilagen in Zeitungen und Zahlscheine in allen Postämtern

u. v. a. mehr

 

Einsatz finanzieller Mittel

Die durch die Aktion Familienfasttag aufgebrachten Mittel werden in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Projektförderung
  • Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Vertretung der Interessen der Benachteiligten
  • Verwaltung

Die kfb ist sich bei ihrer Aktion Familienfasttag der Verantwortung gegenüber ihren UnterstützerInnen bewusst.

 

Die Aktion Familienfasttag zeichnet sich daher aus durch:

  • Sorgfältige Auswahl der geförderten Projekte
  • Professionelle Projektbegleitung durch erfahrenes Fachpersonal
  • Größtmögliche Sparsamkeit bei Werbung und Verwaltung der anvertrauten Mittel
  • Geringeren Verwaltungsaufwand durch eine große Anzahl ehrenamtlicher MitarbeiterInnen in ganz Österreich
  • Einhaltung der Selbstverpflichtung der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für Entwicklung und Mission bezüglich Organisationsstruktur, seriöser Spendenwerbung, größtmöglicher Transparenz und Sparsamkeit in der Verwendung der Mittel.

STRUKTUR UND ABLÄUFE

Der Familienfasttag ist eine Aktion der kfb und stellt einen wichtigen Teil der Arbeit der kfb auf allen Ebenen dar - von der Pfarrebene über die Diözesen bis zur Bundesstelle.
Die Arbeit des Familienfasttags ist daher in die Strukturen der kfb eingebunden. Um die umfangreichen Aufgabenstellungen zu bewältigen, wurden jedoch auch spezifische Einrichtungen bzw. Gremien geschaffen.

 

Das Referat Entwicklungspolitik

Die unmittelbare Zuständigkeit für Organisation und Durchführung der Aktion Familienfasttag, die österreichweite Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Anwaltschaft liegt beim Referat Entwicklungsförderung der kfb. Diese Aufgaben werden von hauptamtlichen fachlich kompetenten Referentinnen bzw. Angestellten wahrgenommen.

Die Projektbearbeitung wird in einem gemeinsamen Projektreferat mit der Dreikönigsaktion, der AG-Projekte DKA / kfb durchgeführt. Die Zusammenarbeit soll eine effiziente Projektarbeit im Interesse der jeweiligen ProjektpartnerInnen ermöglichen und Synergieeffekte für beide Organisationen bringen. Gremien und FunktionsträgerInnen von DKA und kfb nehmen ihre statutarischen Aufgaben weiterhin uneingeschränkt wahr. Dies betrifft im besonderen Festlegung der Förderrichtlinien, Entscheidung über Projektfinanzierung und Rechenschaftslegung.

 

Das Familienfasttagskomitee

Zwei bis drei Mal pro Jahr tritt das Familienftasttagskomitee zusammen, in dem die Vorsitzende der kfb, die Generalsekretärin, der Geistliche Assistent der kfb, je zwei Diözesanvertreterinnen (eine hauptamtliche und eine von der Diözesanleitung bestellte ehrenamtliche) sowie ReferentInnen der kfb und der AG-Projekte vertreten sind. Bei Bedarf können ExpertInnen in beratender Funktion hinzugezogen werden.

 

Aufgaben:

  • Planung und Durchführung der Aktion Familienfasttag
  • Sachgerechte Diskussion der Projektanträge, Ablehnung bzw. Befürwortung der Projekte nach den Kriterien des Familienfasttags
  • Planung und Durchführung der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit
  • Österreichweite Koordination der Anwaltschaft
  • Regelmäßige Reflexion der Arbeit und der Schwerpunkte des Familienfasttags
  • Das Familienfasttagskomitee arbeitet eigenständig in jenen Bereichen, die nicht dem Vorstand übertragen sind.

Leitungs- und Entscheidungsgremien der kfbö

 

Die Geschäftsführung
Sie ist das Exekutivorgan der kfbö und besteht aus der Vorsitzenden und zwei Stellvertreterinnen der kfbö, dem geistlichen Assistenten, der Generalsekretärin und den hauptamtlichen Referentinnen auf Bundesebene sowie max. zwei Kooptierten

 

Die Vollversammlung der kfbö
Sie ist das oberste beschlussfassende Gremium der kfbö und ist ident mit der Vollversammlung des "Kath. Frauenwerk in Österreich". Im Bereich Famlienfasttag sind ihre Entscheidungen über die Grundsätze und die Schwerpunktsetzungen sowie die Beschlussfassungen über die Finanzgebahrung vorenthalten. Sie setzt sich aus sechs
DiözesanvertreterInnen, den Mitgliedern der Geschäftsführung und Kooptierten zusammen.

Die Bundesleitung
Sie ist das kollegiale Leitungsgremium der kfbö auf Bundesebe und hat Entscheidungskompetenz in allen Belangen, die nicht ausdrücklich der Vollversammlung vorbehalten sind. Bezügl. Familienfasttag ist sie für die Genehmigung von Aktionsschwerpunkt, Projekten und Bildungsarbeit sowie die Bestellung des Familienfasttagskomitees zuständig. Sie setzt sich zusammen aus je einem Diözesanleitungsmitglied und der Geschäftsführung.

 

Die Diözesen

Sind über die oben genannten Gremien in die Entscheidung über Projektmittel eingebunden, eine diözesane Vergabe von Projektmitteln ist nicht möglich.

Katholische Frauenbewegung Österreichs Katholische Frauenbewegung Österreichs, Referat für Entwicklungspolitik - Aktion Familienfasttag
1010 Wien, Spiegelgasse 3/2/7, Tel: +43(0)1 / 51 552-3697, Fax: +43(0)1 / 51 552-3764, E-Mail: teilen@kfb.at
http://www.teilen.at/