Monday 24. June 2019
AG Globale Verantwortung/kfbö

EU-Wahl: Stimmen für Solidarität, Demokratie und Menschenrechte

Wahlaufruf der Katholischen Frauenbewegung Österreichs

[Wien, 16. Mai 2019, PA] Die Katholische Frauenbewegung Österreichs ruft die Wahlberechtigten in Österreich dazu auf, von ihrem Stimmrecht bei der Wahl des neuen Europaparlaments am 26. Mai Gebrauch zu machen und sich mit ihrer Stimme für die Stärkung von Demokratie und Solidarität sowie die Wahrung der Menschenrechte einzusetzen.

Resolut handeln, imperiale Macht überwinden

Katholische Frauenbewegung Österreichs fordert Wandel im Verständnis von Macht auf kirchlicher wie gesellschaftpolitischer Ebene

 

[Salzburg, 11.5.2019, PA] Macht als „Ermächtigung zum Leben“ anstelle imperialer „Platzanweisungsmacht“ will die Katholische Frauenbewegung Österreichs in Kirche wie Gesellschaft verwirklicht sehen.

Frauen in Österreich mehrfach benachteiligt

Katholische Frauenbewegung Österreichs zum „Tag der Arbeitslosen“ und „Tag der Arbeit“Katholische Frauenbewegung verlangt Existenz sichernde Leistungen für alle

 

[Wien, 29.4.2019, PA] Nachteile am Arbeitsmarkt, in der Entlohnung und in Folge auch bei erwerbsabhängigen Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Pension treffen Frauen nach wie vor hart, verstärkt werden diese Nachteile durch eine Reihe von Maßnahmen, die die Regierung in den vergangenen Monaten beschlossen hat: „Es ist ein Hohn, das neue Mindestsicherungs- bzw. Sozialhilfekonzept als Maßnahme zur Integration in den Arbeitsmarkt zu präsentieren“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs anlässlich des „Tags der Arbeitslosen“ am 30. April und des „Tags der Arbeit“ am 1. Mai.

Sozialhilfe neu: Zynismus gegenüber den Schwächsten

Katholische Frauenbewegung verlangt Existenz sichernde Leistungen für alle

 

[Wien, 26.3.2019, PA] Scharfe Kritik übt die Katholische Frauenbewegung Österreichs am derzeit vorliegenden Konzept der „Sozialhilfe neu“, das am 18. März den Ministerrat passiert hat und Ende Mai im Nationalrat beschlossen werden soll. „Der Entwurf bleibt weit dahinter zurück, die Existenz von Menschen zu sichern“, so kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner.

Katholische Frauenbewegung: Die Machtfrage stellen

Machtmissbrauch verhindern: Frauen fordern strukturelle Veränderungen in Kirche und Gesellschaft

[Wien, 7.3.2018, PA] Ein sach- und menschendienliches Verständnis von Macht sowie strukturelle Veränderungen in Kirche und Gesellschaft fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs, um unterschiedlichen Ausprägungen von Machtmissbrauch wirkungsvoll entgegentreten zu können. „Sexueller Missbrauch in der Kirche etwa ist primär Machtmissbrauch, und Machtmissbrauch primär ein strukturelles Problem“, so Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: „Die Frage nach Machtverständnis und Strukturen der Macht, die zu Missbrauch führen, ist zu stellen. Sie verlangt genaues Hinsehen, die Entwicklung neuer Perspektiven und deren konsequente Umsetzung.“ Macht als Spielraum dafür, Interessen durchzusetzen, müsse generell im Dienst der Menschenwürde und der Förderung von Gerechtigkeit und Gemeinwohl stehen. In der Kirche brauche es Reformen in der Amtsstruktur, die das bestehende Machtgefälle zwischen Männern und Frauen, Klerus und Laien aufheben, dazu eine radikale Wende in der Sexualmoral. Überall, wo Menschen Gerechtigkeit und Chancengleichheit verwehrt würden, hierarchische statt partizipative Ordnungen wirksam seien, drohe Machtmissbrauch: „Frauen haben das über lange Jahrhunderte leidvoll erfahren,“ so Pernsteiner, „ihr Kampf um Gleichberechtigung ist auf vielen Ebenen der Gesellschaft bei weitem nicht zu Ende gekämpft. In der Kirche ist er, wie u.a. die aktuelle Debatte um sexuellen Missbrauch offenlegt, mehr als ein Gebot der Stunde.“

 

Katholische Aktion: Eugenische Indikation endlich streichen

KAÖ-Präsident Wimmer unterstützt neuerlichen Anlauf, Möglichkeit zu Spätabtreibungen wegen Behinderung zu beenden – Beratung und Hilfe für Schwangere in Konfliktsituationen ausbauen.

Neue europäische Kampagne fordert Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne!

Breite Allianz: Sonderklagerechte abschaffen, Konzerne zur Rechenschaft ziehen

 

[Wien, 22.1.2019, PA] Anlässlich des Auftakts des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos starten heute über 150 Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen aus 16 europäischen Ländern die Kampagne „Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne - Stopp ISDS“. Sie fordern die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, Sonderklagerechte für Konzerne grundsätzlich abzuschaffen sowie verbindliche Regeln einzuführen, mit denen Konzerne weltweit für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden können. Die Forderungen können via EU-weiter Petition unterzeichnet werden. In Österreich unterstützen über 50 Organisationen der Plattform „Anders Handeln – Globalisierung gerecht gestalten“ die Kampagne - so auch die Katholische Frauenbewegung.

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